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BAD ISCHL. Trotz Coronapause konnte man bei der Lion-Clubübergabe auf ein sehr aktives Clubjahr zurückblicken.

Alfred Reimair (li.) übernimmt von Christof Kravutske (re.) die Leitung des Lions Clubs Bad Ischl. Foto: Lions Club

Eine Clubübergabe im Kreise zahlreicher Clubfreunde war erst kurzfristig durch die Lockerung der Covid-Sicherheitsmaßnahmen möglich geworden. Im Rahmen dieses Zusammenseins im Clubhotel Royal konnte Karoline Schodterer für die 25 Jahre in denen sie die Kasse des Punsch- und Glühweinstandes betreut hatte, aufrichtig gedankt werden. Neben einigen Geburtstagsgratulationen konnte Präsident Kravutske auch mehrere Anerkennungs-Chevrons für langjährige Mitgliedschaft überreichen: Standing Ovations bekam Gründungsmitglied Franz Bittner, der bereits seit 60 Jahren Lionsmitglied ist und somit zur Elite der fünf dienstältesten Lions in ganz Österreich zählt.

Groß war auch die Freude von Präsident Kravutske, bei seinem letzten Clubabend ein neues Mitglied aufnehmen zu können. Anschließend blickte er nochmals kurz zurück auf die Veranstaltungen und Höhepunkte eines ungewöhnlichen Clubjahres und hob die knapp 60 Hilfsaktionen der Lions hervor: Der Großteil der Spendenmittel bleibt in Bad Ischl und seinen Nachbargemeinden, neben zahlreichen Einzelpersonen oder Familien in misslichen Lagen wurden auch die Feuerwehr Bad Ischl, der heilpädagogische Kindergarten, das Jugendzentrum, der Cent Markt oder zuletzt der in Myan Mar tätige, aus Bad Ischl stammende Pater Muki „Joe“ Unterberger mit einer Großspende unterstützt. Auch Vorträge zur Gewalt Prävention an Ischler Volksschulen wurden finanziert.

Nachdem Alfred Reimair mit den Club Insignien auch die Verantwortung von seinem Vorgänger übernommen hatte, nannte der neue Präsident als sein Ziel, die bewährte Arbeit des Clubs getreu der Devise „Lions helfen persönlich, rasch und unbürokratisch“ fortzusetzen. Daneben steht ganz oben auf seinem Clubprogramm die Vorbereitung und Durchführung des 60-jährigen Gründungsjubiläums der Ischler Lions im Frühjahr 2021.

„Wir haben rund 60 Hilfsersuchen durchgeführt, das ist im Durchschnitt mehr als eine Lions-Unterstützung pro Woche“ resümierte der scheidende Präsident Christof Kravutske zufrieden. Bei seinem letzten Auftritt als Chef der Lions dankte er allen seinen Helfern, Clubmeister Werner Riener und Sekretär Markus Flohberger, dem Vorstandsteam, allen Beauftragten, nicht minder aber den Lions Damen ohne deren Hilfe viele Aktivitäten nicht möglich wären.


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