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BAD ISCHL. Über einen „historischen Tag für Bad Ischl und für den Fußball“ freut man sich beim SV Zebau Bad Ischl. Bei einer außerordentlichen Generalversammlung unterzeichneten Gemeinde- und Vereinsvertreter zwei wichtige Schriftstücke für das Projekt „Kunstrasenplatz in Kaltenbach“.

"Historischer Schritt" für den Ischler Fußball. SV Bad Ischl-Präsident und Stadt-Vertreter unterzeichnen wichtige Vereinbarungen. Foto: privat

Einerseits die Fördervereinbarung mit dem Land OÖ, das den Großteil der Baukosten tragen wird, andererseits den Flächennutzvertrag für das Areal der Stadtgemeinde in Kaltenbach. Der Gemeinderat hatte seine Zustimmung dafür bereits im Herbst 2017 mit den Stimmen von SPÖ, ÖVP und FPÖ gegeben. Vertreter der Parteien äußerten bei der Unterzeichnung ihre Freude über diesen Schritt, der projektkritische Grünen-Gemeinderat Markus Reitsamer betonte, „den demokratischen Mehrheitsbeschluss selbstverständlich zu akzeptieren“.

Neue Trainingsmöglichkeiten für regionale Vereine

Es ist kein Geheimnis, dass die gesamte Region nach einem Kunstrasenplatz lechzt, um speziell in den Wintermonaten adäquat trainieren zu können, wenn sämtliche Naturrasenflächen gefroren und daher nicht bespielbar sind. Dies betrifft nicht nur umliegende Vereine. Auch für den Schulstandort Bad Ischl sind bessere Trainingsmöglichkeiten unabdingbar.

Geld für das Projekt soll neben der Landesförderung auch aus Projektförderungen, von Gönnern und durch eine Bausteinaktion kommen. Auch handwerkliche Eigenleistungen sind geplant. Für die laufenden Kosten hofft man auf Einnahmen aus der Vermietung des Platzes.

Nach Fertigstellung der Einreichplanung will der SV schon in Kürze um die Baubewilligung ansuchen. Ein öffentliches Ausschreibungsverfahren ist geplant.


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