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BAD ISCHL. Zum Abschluss der dreitägigen Weltkonferenz der Historischen Städte unterzeichneten Vertreter von 50 Städten die „Bad Ischler Deklaration“. Darin verkündet der Kongress eine Botschaft für das friedliche Zusammenleben und die künftige nachhaltige Entwicklung historischer Städte.

Die „Liga der historischen Städte“-Vertreter mit der Absichtserklärung der Kongressteilnehmer
Die „Liga der historischen Städte“-Vertreter mit der Absichtserklärung der Kongressteilnehmer

Die Kongressteilnehmer aus aller Welt – von Australien über Japan und China bis Europa – wurden danach mit einem Empfang in der Kaiservilla aus dem Salzkammergut verabschiedet. Nach 16 Jahren hatte die Weltkonferenz der Historischen Städte erstmals wieder in Europa stattgefunden, die der Präsident der „Liga historischer Städte“ – der Bürgermeister von Kyoto Daisaku Kadokawa – im Theater- und Kongresshaus eröffnete. „Historische Städte haben die Aufgabe, die Liebe zum Alten zu pflegen und Mut zu Neuem zu haben“, hatte Landeshauptmann Josef Pühringer in seiner Begrüßungsrede bemerkt.

Drei Tage lang diskutierten Bürgermeister und Experten an runden Tischen und in Foren die besonderen Herausforderungen an historische Städte und ihre nachhaltige Entwicklung in der Zukunft. In der gemeinsam erarbeiteten „Bad Ischler Deklaration“ bestätigt man, einen Beitrag für eine friedliche, nachhaltige und harmonisch zusammenlebende Gesellschaft zu wollen. Daher wolle man auch die Zusammenarbeiten zwischen den historischen Städten stärken und ausbauen. Insbesondere im Tourismus sieht man eine einzigartige Chance, die Stadtidentität zu fördern. Man wolle einen Prozess starten, um Tourismuserfahrungen zum Wohle der Bürger auszutauschen.

Internationale Gäste von Weltkulturerbe begeistert

Wichtiger Bestandteil des Besuchsprogrammes war, Landschaft, Brauchtum und Tradition der Gastgeberregion näher kennenzulernen. Angeführt von den gastgebenden Bürgermeistern Hannes Heide und Alexander Scheutz, begaben sich die Teilnehmer auf eine Schiffsrundfahrt am Hallstättersee, besuchten anschließend die katholische Pfarrkirche mit den beiden markanten Altären, den Hallstätter Friedhof samt Beinhaus und beendeten die Exkursion mit einer Fahrt zum Rudolfsturm auf dem Hallstätter Salzberg.

Das Resümée des Ischler Bürgermeisters: „Es gab begeisternde internationale Begegnungen, die Gäste waren von Geschichte und vom kulturellen Erbe Bad Ischls und Hallstatts äußerst beeindruckt und die wissenschaftliche Auseinandersetzung zu Themen, die die Teilnehmerstädte und -länder gleichermaßen berühren, fand auf hohem Niveau statt.“ Zudem seien Kontakte und Freundschaften entstanden. Stolz ist Heide auch auf das Kongresshaus-Team, das die große logistische Herausforderung perfekt gemeistert hat.


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