Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

BAD ISCHL. Vertreterinnen von Frauenorganisationen und Politik machten mit einer gemeinsamen Pressekonferenz auf den Start des Frauenvolksbegehrens aufmerksam.

V.l.: Iris Kästel (Frauenforum), Andrea Lantscher (Frauenberatungsstelle), Ines Schiller (StR Bad Ischl), LAbg. Sabine Promberger , Vizebgm. Franziska Zohner-Kienesberger, Sigrid Artmayr und Katja Rainbacher (beide „Omas gegen Rechts“)

Andrea Lantscher, Geschäftsführerin der Frauenberatungsstelle in Bad Ischl, betonte den Wert der Forderung „gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit“. Wichtig sei aber auch, Betreuungsarbeit gerechter zu verteilen, damit Frauen nicht so leicht in die Teilzeitfalle tappen.

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf – immer noch hauptsächlich ein Frauenproblem - ist für die Ischler Stadträtin Ines Schiller wichtig: „Im Moment geht es in die Richtung, wo Erreichtes wieder in Frage gestellt wird, gerade auch bei der Kinderbetreuung“, so die dreifache Mutter.

Rückschritte fürchtet auch Iris Kästel vom Frauenforum Salzkammergut: „Die Debatte ist wichtig: Frauen sollen wieder anfangen, darüber zu reden. Mit dem Volksbegehren können wir diese Diskussion auch in den Nationalrat bringen.“ Deshalb sei es auch sinnvoll, zu unterschreiben, wenn man nicht jede einzelne Forderung teile, so Kästel, die auch betont: „Es geht nicht um Frauen gegen Männer sondern um ein gerechtes Leben für alle.“

Das Frauenvolksbegehren läuft noch bis Montag, 8. Oktober. Die Teilnahme ist auf jedem Gemeindeamt sowie über die Bürgerkarte möglich.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden