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BAD ISCHL. In der Kaiserstadt haben Spö und Grüne ihre Gemeinsamkeiten herausgearbeitet und starten nun Umsetzungen.

Rote und Grüne haben sich gefunden und wollen nun Gemeinsamkeiten umsetzen. Foto: Tom Leitner
Rote und Grüne haben sich gefunden und wollen nun Gemeinsamkeiten umsetzen. Foto: Tom Leitner

Bis zur nächsten Bürgermeisterwahl im Herbst 2021, wo wieder die Bürger entscheiden können, wer den Chefsessel in der Kaiserstadt übernehmen soll, haben sich „Rote“ und „Grüne“ zusammengetan um konstruktiv für Bad Ischl und seine Bürger da zu sein und wichtige Projekte umzusetzen. Vor allem Familie, Nachhaltigkeit, Sicherheit und auch der Sport stehen dabei ganz oben auf der Liste.

Ein wichtiges Projekt war der Bad Ischler Stadtchefin Ines Schiller dabei die Kinderbetreuung, wo die Lücke über den Sommer geschlossen werden konnte und somit eine Ganzjahresbetreuung steht. Die Grünen kümmern sich für ihren Teil vor allem um den Klimaschutz, ums Energiesparen und die Abfallwirtschaft. Der Ischler Bummelzug soll künftig mit Batterien fahren und eine E-Tankstelle bald die Kaiserstadt bereichern. Zudem soll der Schutz der Bienen verstärkt werden und eine bessere Trennung des Biomülls vorangetrieben werden.

Energie sparen und heimische Produkte bewerben

Verstärkt Energie sparen will man vor allem auch bei Gemeindeeigenen Gebäuden - nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich. Für das Bad Ischler Parkbad wurde bereits eine sparsamere Pumpe angeschafft. „Wir stehen jedenfalls klar hinter nachhaltigen Projekten und wollen keine Wattestäbchen und Strohhalm-Diskussionen“, bringt der rote Stadtparteivorsitzender Markus Eisl klar zum Ausdruck. „Es ist auch wichtig die heimischen Landwirte zu unterstützen, das soviel es geht in der Region bleibt und die Wertschätzung da ist. Die Menschen sollen informiert werden bei welchem Bauern man welche Produkte kaufen kann.“ Umgesetzt wurde in puncto Nachhaltigkeit übrigens bereits ein Repair-Cafe im Otelo Bad Ischl. Unterstützt von drei Elektrikern und drei Mechanikern die hingebrachte kaputte Geräte versuchen wieder instand zu setzen. 

Sport, Landflucht und Sicherheit sind großes Thema

Die beiden Parteien stehen auch dahinter den Sportstätten wie in Kaltenbach, dem Fußballplatz beim Bahnhof oder auch dem Skaterplatz wieder ein zeitgemäßes Aussehen zu verpassen. „Wir sind es unseren Vereinen und auch den Zusehern schuldig“, sagt Markus Reitsamer von den Grünen. Die Sanierungen sollen bis 2021 abgeschlossen sein. Auch die Landflucht soll gestoppt werden, indem man günstige Familien- und Singlewohnungen schafft und auch die Ausbildungsmöglichkeiten stets im Auge behält. 

Am Schröpferplatz soll wieder Ruhe herrschen

In puncto Sicherheit laufen bereits Gespräche, um vor allem den Bereich Schröpferplatz wieder zur Ruhe zu bringen. Ob vermehrte Polizeipräsenz für Stille sorgen soll oder mit behördlichen Regelungen vorgegangen wird muss noch diskutiert werden. Klar ist aber, es muss was geschehen. 

Kulturhaupstadt 2024

Ein gemeinsames Anliegen ist den Parteien natürlich auch die Kulturhaupstadt 2024. Der Casino Keller in der Grazerstraße soll zu einem offenen Kulturhaus umfunktioniert werden. “Es soll eine Begegnungszone für Künstler und Kulturen werden und ein Austausch stattfinden können“, sagt Reitsamer. Auch das Stadtoberhaupt Ines Schiller begrüßt dieses Projekt: „Ein offenes Kulturhaus wäre eine Bereicherung für unsere Stadt.“

Aber auch über die Parkplatzproblematik und ein regionales Verkehrskonzept macht man sich Gedanken. Hierzu wird es eine Expertengruppe geben, die sich damit auseinandersetzt. 


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