Schein & Sein: Ausstellung in Baumgartenberger Stiftskirche rückt Geschehen der Barockzeit in den Mittelpunkt
BAUMGARTENBERG. Anlässlich des 300. Todestages von Abt Candidus Pfyffer im Jahr 2018 organisiert der Fachausschuss Öffentlichkeitsarbeit der Pfarre Baumgartenberg eine Ausstellung, die sich unter dem Titel „Schein & Sein“ der Epoche des Barock im Allgemeinen und der Barockisierung der Stiftskirche im Besonderen widmet.

Candidus Pfyffer war jener Abt, dem die Kirche ihr heutiges Aussehen zu verdanken hat. Der Barockabt hat sich im Gotteshaus mit seinem Wappen, der schwarzen Lilie, verewigt. Diese findet sich auch heute im Gemeindewappen von Baumgartenberg. „Bei der Ausstellung geben wir Einblicke in die Lebensumstände im 17. und 18. Jahrhundert, gehen ein auf die Reformations- und Gegenreformationszeit sowie auch auf die Zeit des 30-jährigen Krieges. Hexenvertreibung, Pest, und Bauernaufstände werden ebenfalls Thema sein“, erklärt Organisator Gerhard Schwandl, der gemeinsam mit Helfern aus der Pfarre derzeit die letzten Vorbereitungen trifft.
Eröffnung am 5. Oktober
Eröffnet wird die Ausstellung am 5. Oktober um 19 Uhr mit einem Vortrag der Kunsthistorikerin Lisa Fügenschuh. Dieser wird vom in Baumgartenberg lebenden US-Amerikaner Sean Maxwell am Cembalo begleitet. Die Ausstellung ist in der Folge bis zum 25. November jeweils am Freitag und Samstag von 16 bis 20 Uhr und am Sonntag von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Auf Anfrage (0664/5314280) sind auch Gruppenführungen möglich.


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