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BISCHOFSTETTEN. Das Transitquartier wird am 18. Jänner endgültig geschlossen.

Gähnende Leere herrscht seit Wochen bei der Mehrzweckhalle. Daher wird das Transitquartier kommende Woche geschlossen. Foto: Hebe

Das Lager in Bischofstetten wird in wenigen Tagen endgültig geschlossen. Karl Lahmer von der Caritas dazu: „Der Bedarf ist nicht mehr da. Seit Anfang Dezember gab es keine Betreuung mehr vor Ort.“ Da man davon ausgehe, dass in den nächsten Wochen ebenfalls keine Flüchtlinge mehr gebracht werden, wird das Quartier vier Wochen früher als geplant zugesperrt. In Summe wurden zwischen Ende Oktober und Anfang Dezember 3400 Flüchtlinge betreut. Die Caritas hat unterm Strich 2100 Stunden dort aufgebracht (1500 Freiwilligenstunden, 600 hauptberufliche). „Wie hoch die Kosten sind, kann man nicht sagen“, so Lahmer weiter. Aber: „Wir verrechnen die Kosten für unsere Hauptberuflichen an das Ministerium weiter. Ob wir alles ersetzt bekommen, ist aber ungewiss.“ Lahmer verriet auch, dass in Zukunft mit keinem Transitlager in Bischofstetten zu rechnen sei: „Mit 150 Schlafplätzen ist es einfach zu klein. Der Personalaufwand steht in keinem Verhältnis zu größeren Quartieren.“


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