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Oldtimerverein Blindenmarkt besitzt echte Schätze aus der Pionierzeit der motorbetriebenen Mobilität

Thomas Lettner, 25.09.2019 12:00

BLINDENMARKT. Seit 25 Jahren leitet Rudolf Bemmer den Oldtimerverein Blindenmarkt. Dieser ist nicht nur der größte in Niederösterreich, sondern auch weit bis über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

200 Fahrzeuge sind im Museum des Oldtimervereins Blindenmarkt ausgestellt. Fotos: Thomas Lettner
  1 / 6   200 Fahrzeuge sind im Museum des Oldtimervereins Blindenmarkt ausgestellt. Fotos: Thomas Lettner

500 Mitglieder zählt der Oldtimerverein Blindenmarkt insgesamt. Ein Mitglied kommt sogar aus dem fernen Kanada. „Wir haben Autos, Motorräder, Traktoren, Fahrräder mit Hilfsmotoren, Feuerwehrautos und Sondereinsatzfahrzeuge“, berichtet Bemmer. Darunter finden sich einige Schätze wie ein Kutscherfahrzeug aus dem Jahr 1900, ein Traktor der Marke Slavia aus dem Jahr 1918 oder ein Auto der Marke Nesch aus dem Jahr 1918.

Erwin Pröll zu Gast

Highlights in der 25-jährigen Geschichte des Vereins waren eine Oldtimerausstellung mit dem Ex-Formel 1-Piloten Giancarlo Fisichella in der Arena Nova in Wiener Neustadt, eine Oldtimerpräsentation anlässlich „100 Jahre Burgenland“ oder eine Oldtimer-Ausstellung mit Jörg Haider in St. Pölten. „Viele Vereine haben bei uns ihre Feste gefeiert. Auch Hochzeiten hat es hier schon einige gegeben“, sagt Bemmer. Die hohe Politik zeigte ebenfalls schon des Öfteren ihr Interesse. Im Gründungsjahr 1994 stattete Ex-Landeshauptmann Erwin Pröll den Oldtimer-Liebhabern einen Besuch ab. Auch Johann Gudenus und Udo Landbauer (FPÖ) waren schon in Blindenmarkt zu Gast.

Oldtimerausfahrt am Nationalfeiertag

Jedes Jahr werden Flohmärkte, auf denen es Antiquitäten und Fahrzeuge sowie Fahrzeugteile aller Art gibt, veranstaltet. Weitere Fixpunkte im Vereinsleben sind die monatlichen Klubabende und gemeinsamen Ausfahrten. Die nächste internationale Oldtimerausfahrt findet am Nationalfeiertag statt. Zum Verein gehört auch ein Oldtimer-Museum. Die 200 darin ausgestellten Fahrzeuge und alle weiteren Sammelgegenstände befinden sich in Rudolf Bemmers Privatbesitz.

Jagdtrophäen an den Wänden

Im Museum integriert sind auch ein Jagd- und ein Fischereimuseum sowie eine Schuster- und Schmiedewerkstätte. Die Schusterwerkstätte gehörte einmal Rudi Bemmers Großvater Johann. Die unzähligen Jagdtrophäen an den Wänden - von Elchen über Bären, Zebras, seltene Vögel und Huftiere - stammen von Josef Kashofer und Anton Laber. Das Museum kann nach telefonischer Anmeldung unter der Nummer 0650/7962400 besucht werden.


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