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BLINDENMARKT. Blindenmarkt bietet zur Zertifizierung als familienfreundliche Gemeinde ein Bündel an Maßnahmen zur Verbesserung des sozialen Angebots für alle Gemeindebürger an.

Beim Pflegestammtisch in Blindenmarkt Foto: Anita Pitzl
Beim Pflegestammtisch in Blindenmarkt Foto: Anita Pitzl

BLINDENMARKT. Mit dem Ziel, pflegende Angehörige in ihrer Gemeinde künftig besser zu unterstützen, starteten die beiden Gemeinderätinnen Anita Pitzl und Maria Lechner gemeinsam mit Martina Gaind einen regelmäßigen Pflegestammtisch in Blindenmarkt. Dabei steht der Erfahrungsaustausch jener Familienmitglieder im Vordergrund, die durch zeitintensive und kräfteraubende Pflegetätigkeiten oftmals mehrfach belastet sind.

Psychische Beanspruchung

Beim ersten Pflegestammtisch Mitte November wurde die psychische Beanspruchung bei der Pflege dementer Personen thematisiert. Referentin Rosa Schaffner vom Hilfswerk Amstetten betonte dabei die Wichtigkeit der intensiven Unterstützung durch pflegende Angehörige, ohne die eine häusliche Pflege Demenzerkrankter gar nicht möglich wäre. Demenztrainerin Gabriele Nemeth veranschaulichte den zahlreich erschienenen Zuhörern, wie demente Menschen ihre Umwelt wahrnehmen und wie das pflegende Familienmitglied bestmöglich mit dieser fordernden Situation im Alltag umgehen kann. Nach den beiden Vorträgen, die durch die Gesunde Gemeinde Blindenmarkt finanziert wurden, nutzten alle Teilnehmer noch die Möglichkeit zum regen Erfahrungsaustausch in der Pflege-Thematik.

Für den nächsten Pflegestammtisch im Frühjahr 2019 ist bereits das nächste Pflege-Thema in Vorbereitung.


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