Huber fordert vollen Versicherungsschutz für Landwirte mit Weidevieh
MOSTVIERTEL. FPÖ-Klubobmann Martin Huber fordert anlässlich des Urteil gegen einen Tiroler Bauern eine Ausweitung des Versicherungsschutzes für die Landwirte.

„Das erstinstanzliche Urteil gegen einen Tiroler Bauern sorgt für massive Verunsicherung in der heimischen Landwirtschaft“, weiß Klubobmann Martin Huber. Den Angehörigen einer von einer Kuhherde getöteten Wanderin wurden 490.000 Euro Wiedergutmachung zugesprochen. „Das Land Tirol hat bereits reagiert und Maßnahmen, die ein Miteinander von Mensch und Nutztier auf den Almen weiter gewährleisten sollen, angekündigt“, so Huber. Die FPÖ NÖ setzt sich für einen umfangreichen Versicherungsschutz für Landwirte mit Weidevieh ein.
„Die niederösterreichische Bauernschaft muss umfassend und bestmöglich bei derartigen Vorfällen abgesichert werden!“, fordert Huber die Ausdehnung der Wegeversicherung auf Landwirte mit Weidevieh, dabei sollen die Kosten zur Gänze vom Land Niederösterreich getragen werden – analog zum Tiroler Modell, wo dies bereits mit April 2019 in Kraft tritt. „Es kann nicht sein, dass unsere Bauern um ihr Hab und Gut fürchten müssen und im schlimmsten Fall durch existenzbedrohende Urteile mit ihren Familien auf der Straße stehen“, mahnt Huber. „Nur eine sofortige Ausweitung des Versicherungsschutzes schafft für die Landwirte in Niederösterreich die notwendige Rechtssicherheit!“


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