Waffenverbot nach Schuss mit Schreckschusspistole
BRAUNAU. Aufgebracht über die Trennung seiner Freundin gab ein 32-jähriger Braunauer auf dem Parkplatz eines Supermarktes einen Schuss mit einer Schreckschusspistole ab. Wie sich herausstellte besaß der Mann ein ganzes Arsenal an Waffen.

Ein 32-Jähriger aus Braunau am Inn gab am 6. November 2018 gegen 16:30 Uhr auf einem Parkplatz eines Supermarktes in Braunau am Inn einen Schuss mit einer Schreckschusspistole ab. Zu diesem Zeitpunkt war auch seine Sozialbetreuerin bei ihm. Da seine Freundin sich von ihm trennte, verhielt er sich gegenüber seiner Sozialbetreuerin sehr aufgebraust und gab ihr gegenüber an, dass er eine Schreckschusspistole mit sich führe. Nachdem die Frau ihn aufforderte die Waffe herauszugeben, zog er die Waffe aus dem Hosenbund, entfernte das Magazin und gab den im Lauf verbliebenen Schuss Richtung Boden ab. Von einem Zeugen wurde per Notruf die Polizei verständigt.
Weitere Waffen
Nach kurzer Fahndung hielten mehrere Polizeistreifen den Beschuldigten in der Salzburger Vorstadt an. Dabei wurde die Waffe von der Sozialarbeiterin an die Beamten übergeben. Nach Aufforderung zur Herausgabe weiterer Waffen händigte der 32-Jährige den Beamten einen Teleskopschlagstock aus. Bei der anschließend durchgeführten Hausdurchsuchung, angeordnet durch die Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis, stellten die Beamten mehrere verbotene Waffen und Suchtgiftutensilien sicher. Bei der Schussabgabe wurde niemand verletzt oder gefährdet. Gegen den Mann wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Außerdem wird er auf freiem Fuß angezeigt. Ein Foto der Waffen kann unter dem nachstehenden Link heruntergeladen werden


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