Die Hintergründe und Details über das Kriegsende in Braunau
BRAUNAU-RANSHOFEN. „Kriegsende in der Geburtsstadt des Führers“ - so heißt das neue Buch des Braunauer Autors Peter Krebs. In seiner Sammlung beschreibt er die wahrscheinlich wichtigsten Tage in der Geschichte der Stadt Braunau - den 1. und 2. Mai 1945.

Mehr als zwei Jahre lang hat Peter Krebs Informationen zu diesen zwei Tagen gesammelt. Immer wieder hat er Tipps von Bekannten bekommen, hat im Internet und privaten Archiven recherchiert und hatte sogar Kontakte in die USA. Von der Uni in Salt Lake City zum Beispiel hat er Fotos vom Lager in Überackern erhalten. Doch die Recherche war auch mühsam. „Oft habe ich geglaubt, ich muss aufhören. Da ist es einfach eine Zeit lang angestanden. Und auf einmal habe ich wieder einen Hinweis bekommen und ich habe weiter gemacht“, sagt Peter Krebs. Es sei sehr schwierig gewesen, die Unterlagen zu sammeln und Details herauszufinden.
Und nach zehn Monaten Intensivarbeit hält er nun das fertige Buch in seinen Händen. Er hat einige Hintergrundinformationen zu der Spezialeinheit der Black Cats herausgefunden, die auf Befehl in Richtung Braunau marschierten und die Stadt übernahmen. Er beschreibt die kampflose Übergabe, kleinere Feuergefechte und lässt auch die kuriosen Geschichten nicht aus. So kam es etwa auch vor, dass versucht wurde, das Hitlerhaus zu sprengen. „Das war eine so faszinierende Arbeit, dass sie mich einfach nicht mehr losgelassen hat. Und doch ist es eine Erleichterung, dass es fertig ist“, resümiert Peter Krebs. Das Buch ist ab Dezember im Buchhandel erhältlich.


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