Gebürtige Braunauerin führt Regie bei der Linzer Klangwolke
BRAUNAU. Die gebürtige Braunauerin Christine Maria Krenn führt heuer Regie bei der Linzer Klangwolke. Damit ist sie eine der ersten Frauen im Führungsteam seit Bestehen des Open-Air-Spektakels.

Die Linzer Klangwolke gilt mit über 100.000 Besuchern als eine der spektakulärsten Open-Air-Veranstaltungen in Europa. In diesem Jahr, am 9. September, führt eine gebürtige Braunauerin Regie und ist zudem für die Choreographie verantwortlich. Christine Maria Krenn ist damit eine der ersten Frauen überhaupt in der Führungsriege des Kultur-Events, das seit 1979 besteht.
Selbstbewusst in Männer-Domäne
„Natürlich ist dieser Bereich sehr männerlastig und ich bin alleine als Frau. Aber das schreckt mich nicht ab, sondern bestärkt mich“, gibt sich die Wahl-Linzerin selbstbewusst. Bei ihrer Arbeit habe sie noch kein einziges Mal das Gefühl gehabt, nicht für voll genommen zu werden, nur weil sie eine Frau ist. Vor zwei Jahren hat sie mit ihrem Mann Roland Krenn ihr Konzept von einer Neuinszenierung von Moby Dick erfolgreich eingereicht. Die große Herausforderung liegt für sie darin, dass es sich bei der Linzer Klangwolke um eine Open-Air-Veranstaltung handelt. „Das Wetter ist da natürlich ein großes Thema“, erklärt sie, „einige gute Ideen haben wir deshalb im Vorhinein doch wieder revidieren müssen.“
Leidenschaft für Tanz
Krenn lebte bis zu ihren 19. Lebensjahr in Braunau. Nach der Matura an der Bakip in Ried, entdeckte sie ihre große Leidenschaft fürs Tanzen. Sie absolvierte ein Tanzpädagogik und Bühnentanzstudium und hatte seither zahlreiche Engagements. Außerdem führt sie erfolgreich Regie beim Tanztheater Helix.


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