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BRAUNAU. Dort wo alles mit ihrer Filmleidenschaft anfing, nämlich in der HTL Braunau, zeigt das Filmteam aus Munderfing nun seinen erfolgreichen Film „Stille Wasser“. Nach mehreren Kurzfilmen und dem Erfolgsfilm „Da Wüdara“ ist „Stille Wasser“ der zweite exzellente Spielfilm der Munderfinger HTL-Absolventen.

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„Angefangen hat unsere Filmleidenschaft in der HTL. Damals haben wir in der vierten Klasse im Projektunterricht Allgemeinbildung unsere ersten beiden Filme gedreht und das hat wirklich Spaß gemacht. Nach der HTL war dann „Lucky Strike“ an der Reihe, mit dem wir ja auch den HTL Filmpreis 2012 gewonnen haben und waren wir 2015 mit unserem ersten Langfilm „Da Wüdara“ sehr erfolgreich – mittlerweile hat er auf Youtube schon 65.000 Views. Jedenfalls hat uns auch dieser Erfolg ermutigt uns einem neuen Projekt zuzuwenden und daraus ist nun der Film „Stille Wasser“ entstanden“, erzählt Leonhard Moser, der maßgeblich am Drehbuch beteiligt war, der bei den 60-tägigen Dreharbeiten im vergangenen Sommer in die Rolle des Regisseurs geschlüpft ist und danach den achtmonatigen Schnitt übernommen hat. Der Elektrotechnik-Student an der TU Graz investiert genauso wie seine Freunde Tobias Kriechhammer, Gerald Emersberger, Martin Schalk, Valentin Moser, Sebastian Paischer, Christopher Maier und Martin Moser jede freie Minute in seine Filmleidenschaft.

Erfolgreiche Premiere in Munderfing

Die eigentliche Premiere fand Mitte September in Munderfing statt und rund 1000 Besucherinnen und Besucher waren vom fast zweistündigen Film wirklich begeistert. „Professionell gemacht, spannend bis zum Schluss, großartige Leistung der Schauspieler“ lauteten die Stellungnahmen aus dem Premierenpublikum. Die Zuseher waren sich einig, dass sich sowohl die Schauspieler als auch die technischen Beteiligten selbst übertroffen haben – „Unterwasserszenen zu drehen erfordert normalerweise teure Profiausrüstung und Spezialwissen, die Wunderkreis Crew hat das mit einfachen Mitteln souverän hinbekommen“, erklärt ein Filmfreund nach der Premiere.

Spannendes Drama

Im Mittelpunkt des Dramas steht Flo, dessen Freund Andi nach Trennung und Jobverlust sich das Leben genommen hat. Flo ist von Schuldgefühlen zerfressen, vegetiert in einem Wohnwagen und versucht mit Alkohol den Tod des Freundes zu vergessen. Nach einiger Zeit durchleuchtet er den Tod seines Freundes und stößt dabei auf seinen Chef, der Standortleiter eines internationalen Elektronikkonzerns ist und der mit Andi heftigen Streit hatte. Er sieht in ihm nun den Schuldigen und versucht relativ stümperhaft, dessen Schuld zu belegen. Als er ihm eines Abends unbemerkt auf das Firmengelände folgt, scheint sich seine Hartnäckigkeit auszuzahlen – am Ende steckt doch mehr hinter der ganzen Geschichte …

„Ich freue mich sehr, dass wir den Film nun nochmals in der HTL zeigen können“, berichtet Anton Planitzer, der in der HTL Kulturveranstaltungen betreut. „Mit der Vorstellung am Montag, 9. Oktober um 19:30Uhr wollen wir allen Braunauer Filminteressierten und insbesondere unseren Absolventinnen und Absolventen die Möglichkeit bieten, sich den Film anzusehen und mit einer Reihe von Beteiligten ins Gespräch zu kommen. Wir laden alle herzlich ein in die Aula der HTL zu kommen.“

 


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