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BRAUNAU. Nina Proll interpretiert im Gugg „Lieder eines armen Mädchens“.

Foto: Günter Egger
Foto: Günter Egger

Benannt nach dem Liederzyklus „Lieder eines armen Mädchens“, den Friedrich Holländer in den 20ern für seine erste Frau komponierte, beleuchtet ein etwas anderer Liederabend im Gugg – dargeboten und neu interpretiert von Nina Proll und drei Musikern – das Schicksal einer fiktiven Sängerin aus den 20ern: Erfolgreich auf den Kabarett-Bühnen ihres Landes, zwingt sie das Erstarken des Nationalsozialismus zur Flucht in die USA.

Flucht in die USA

Der Abend wird getragen von musikalischen Nummern vertriebener Komponisten, die später in Amerika großartige Karrieren machten: Friedrich Hollaender, Hanns Eisler, Kurt Weill, Hermann Leopoldi, neu arrangiert für diese ungewöhnliche Instrumentalisierung von Gerrit Wunder. Die Liedtexte stammen von Größen wie Bertold Brecht, Georg Kaiser & Robert Liebman. Dazwischen entführen Texte aus Friedrich Hollaenders Biographie „Von Kopf bis Fuß“ das Publikum in die Zeit zwischen den Weltkriegen, erzählen mit Humor und schlichter Eindrücklichkeit die Geschichte eines heimatlosen Künstlerdaseins.

Samstag, 2. Februar 2019

Gugg Kulturhaus, Braunau

20 Uhr / Eintritt 26/24 Euro


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