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BRAUNAU. Der Philosoph Konrad Paul Liessmann kommt ins Gugg Kulturhaus Braunau und gibt hier einen Einblick in sein Buch „Alle Lust will Ewigkeit“. Der ursprünglich am Freitag, 7. Oktober, geplante Termin wird auf Donnerstag, 17. November, verschoben.

Konrad Paul Liessmann (Foto: Heribert Korn/www.corn.at)
Konrad Paul Liessmann (Foto: Heribert Korn/www.corn.at)

„Liessmann denkt, und er denkt laut; und es gibt in unserer Republik niemanden, dem ich lieber zuhöre“, sagt der Schriftsteller Michael Köhlmeier. Dabei nimmt sich Liessmann in seinem neuen Buch mit „Zarathustra“ schwere Kost vor, schafft es aber, Nietzsches zwölf zentrale Fragen des menschlichen Lebens in die Gegenwart zu bringen.

Nachtschwarze Gedanken

Nietzsche nähert sich in seinen nachtschwarzen Gedanken dem Abgründigen des Menschen, den unbewussten Tiefen unserer Gefühle und Affekte. Thema ist das bis zur Unerträglichkeit gesteigerte Spannungsfeld von Schmerz und Lust, Leben und Tod. Auf überraschende und provozierende Weise bringt Liessmann Nietzsches Denkbewegungen und Sprachfiguren in unsere Gegenwart. Und er zeigt hier, welch zentrale Dimension der geheimnisvolle Text für unser politisches und kulturelles Selbstverständnis darstellt.

Liessmann stammt aus Villach und ist Professor für Philosophie an der Universität Wien sowie Essayist, Literaturkritiker und Kulturpublizist. Sein Werk „Alle Lust will Ewigkeit. Mitternächtliche Versuchungen“ erschien 2021.

Donnerstag, 17. November
Gugg, Braunau
20 Uhr / Karten ab 26 Euro

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