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BRAUNAU. Einen besonderen Einblick in die Geschichte der Innviertler Künstlergilde (IKG) gibt die Galerie am Fischbrunnen in Braunau. Unter anderem dort zu sehen: das von Alfred Kubin gestaltete Plakat zum 50-jährigen IKG-Jubiläum.

Alfred Kubin gestaltete ein Plakat zum 50-jährigen Jubiläum der IKG. (Foto: Tips)
Alfred Kubin gestaltete ein Plakat zum 50-jährigen Jubiläum der IKG. (Foto: Tips)

Galerist Heribert Hillebrand erstellte anlässlich des Jubiläumsjahres zum 100-jährigen Bestehen der Gilde einen kleinen Überblick zu den Braunauer Künstlern der IKG. Die Kunstwerke und Texte zeugen unter anderem von den Anfängen des Künstlerkollektivs. Ausgestellt ist beispielsweise ein Gedicht von Karl Ellinger, das die Gründung der Gilde beschreibt. Und auch Werke der daran beteiligten Personen, Hugo von Preen, Aloys Wach und Franz Xaver Weidinger, sind ausgestellt.

Hugo von Preen war der erste Vorsitzende der IKG. Seine Federzeichnungen ermöglichen beispielsweise einen Blick auf die Braunauer Poststallgasse, als sich dort noch die Stallungen der Brauerei befanden.

Zudem zu sehen: Werke des Jugendstilmalers Karl Schmoll von Eisenwerth, Konrad Holzinger, Roman Barth, Martin Stachl sowie Zeichnungen und Entwürfe von Rupert Rothböck. Hans Plank und Herbert Fladerer, die für ihre Holzschnitte bekannt sind, sind ebenfalls in der Galerie ausgestellt. Und auch Werke von Erich Slatner, laut Hillebrand „Meister der Federzeichnungen“, vor allem für Puppentheaterkulissen, können betrachtet werden. Die Ausstellung ist noch bis Ende Oktober bei freiem Eintritt zu sehen.


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