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OBERÖSTERREICH/BRAUNAU. Nachdem die Zahl der Austritte aus der katholischen Kirche in  den  letzten  Jahren  stetig zunahm, ist jetzt – wenn auch noch verhalten – ein Ende der Welle  in  Sicht.  Im  Jahr  2014 verzeichnete  die  Kirche  erstmals  wieder  einen  leichten Rückgang der Austritte.

Mit Stichtag 31. Dezember 2014 verzeichnete  die  Katholische Kirche in Oberösterreich 983.567 Mitglieder.  Ausgetreten  waren im vergangenen Jahr 8.946 Per- sonen – um 241 weniger als im Jahr  2013.  Insgesamt  864  Katholiken traten wieder oder neu in die Kirche ein, hier waren es 2013 um 20 weniger. Ähnlich ist das Bild in der Re- gion  Braunau:  Hier  gab  es  bis zum Stichtag insgesamt 62.252 Katholiken. Ausgetreten sind im vergangenen Jahr 424 Personen, 20 weniger als 2013. Insgesamt 48  Personen  traten  neu  beziehungsweise wieder in die Kirche ein.  „Auch  wenn  die  Austritte im  Vergleich  zum  Vorjahr  geringfügig weniger wurden, tut es dennoch weh, wenn sich Menschen aus unserer Gemeinschaft zurückziehen“, betont Wilhelm Vieböck,  Pastoralamtsdirektor der Diözese Linz, der hofft, dass vielleicht doch wieder ein paar Schäfchen  den  Weg  zurück  in die Kirche finden.   Rückgang bei evangelischen Kirchenmitgliedern   Richtig großen Grund zum Jubeln gibt es auch in den beiden evangelischen  Pfarrgemeinden des Bezirks, Braunau und Mattighofen,  nicht.  Waren  es  hier im  Jahr  2013  noch  2186  Mitglieder, so ist die Zahl 2014 auf 2171 leicht geschrumpft. In Mattighofen gab es 2014 insgesamt acht Austritte aus der Kirche, in Braunau waren es 14. Hier hat die Pfarrgemeinde  aber  auch  zwei Eintritte zu verbuchen. „Entscheidender Faktor für die Mitgliederentwicklung ist aber nicht nur das Verhältnis Eintritte-Austritte, sondern auch jenes der Taufen zu den Sterbefällen sowie Zu- und Wegzüge“, gibt der Pressesprecher der Evangelischen Kirche Österreich Thomas Dasek zu bedenken.

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