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Die beiden HAK-Schüler Michaela Bauer und Edwin Schneider mit Projektbetreuerin Lydia Kehl-Weilguny bei der Präsentation von „Ein Lebenswertes Braunau“.
BRAUNAU. Wie sieht die Bevölkerung  eigentlich  die  Bezirkshauptstadt Braunau? Was findet sie gut und wo gibt es Verbesserungsmöglichkeiten?  Dies  wollte  die Stadtgemeinde Braunau herausfinden und beauftragte Michaela Bauer und Edwin Schneider mit dem  Projekt  „Ein  lebenswertes Braunau“. Die beiden HAK-Schüler  erstellten  einen  Fragebogen und verteilten ihn auf Wochenmärkten, Weihnachtsmärkten, in Schulen  und  in  ihrem  privaten Umfeld. Insgesamt 438 Personen, aus allen Berufsgruppen und allen Stadtteilen sowie einige deutsche Staatsbürger und Bewohner der Umlandgemeinden,  nahmen  an der Umfrage teil.   Das Ergebnis: Der Großteil scheint mit der Stadt ganz allgemein zufrieden zu sein. Aber: Dies ist stark mit dem Alter verbunden, denn über die Hälfte der Unter-20-Jährigen ist gar nicht zufrieden. Vor allem das Nachtleben ruft keine Begeisterung hervor – auch bei den Befragten bis 30. Sie wünschen sich eine Disco und mehr Bars. Auch mehr Einkaufsmöglichkeiten  im  Bereich Mode und Technik sind vor allem bei  den  jüngeren  Befragten  gefragt. Den Pensionisten hingegen scheint es an nichts zu fehlen, nur mehr Ärzte und Pflegeeinrichtungen  könnte  es  geben.  Sie  wünschen sich aber eine öffentliche Toilette am Stadtplatz. Der Bereich Infrastruktur kam bei Jung und Alt gleichermaßen schlecht weg. Hier wurden vor allem bei Straßen, Radwegen und Gehsteigen sowie bei der Bahn Verbesserungen gefordert. Einig waren sich die Befragten auch beim Bildungsangebot, das von den meisten für sehr gut befunden wurde. Bei der Frage, wo es Verbesserungen im Kulturbereich geben müsste, nannte ein Großteil der Befragten das Kino.  Aber auch mehr Bälle und Konzerte sind gewünscht.

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