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BRAUNAU. Bereits zum dritten Mal laden alle christlichen Religionsgemeinschaften aus Simbach und Braunau zum Schweigemarsch für verfolgte Christen.

Vertreter der christlichen Religionsgemeinschaften in Braunau beteiligen sich am Schweigemarsch (v. l.): Pfarrer Nikola Pantic (serbisch-orthodoxe Kirche), Schwester Katharina, Pfarrassistentin Dagmar Ruhm (Pfarre St. Franziskus), Pfarrer Jan Lange (evangelische Kirche), Martin Gieselmann (freie Christengemeinde) und Monsignore Stefan Hofer (Pfarre Maria Königin).

In Europa ist es für die Glaubensgemeinschaften aller religiösen Bekenntnisse selbstverständlich, ihren Glauben in aller Freiheit praktizieren zu dürfen. In zahlreichen Ländern der Welt ist dies für Christen hingegen nur unter Lebensgefahr und permanenter Verfolgung möglich. Auf diesen Umstand möchten die christlichen Religionsgemeinschaften in Braunau und Simbach mit einem Schweigemarsch aufmerksam machen. Diese Solidaritätskundgebung findet bereits zum dritten Mal statt. Die Teilnehmer wollen damit an die Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft appellieren, aber auch an Angehörige anderer Glaubensgemeinschaften, sich in ihren Herkunftsländern für das Menschenrecht auf Religionsfreiheit einzusetzen. Der Schweigemarsch findet am Samstag, 27. Feburar, ab 16 Uhr statt. Treffpunkt ist um 15.30 Uhr bei der Filzmoserwiese. Danach marschieren die Teilnehmer zum Stadtplatz und weiter zur Stadtpfarrkirche St. Stephan, wo anschließend ein ökumenischer Gottesdienst stattfindet.


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