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BEZIRK BRAUNAU. Er soll dem drohenden Ärztemangel vorbeugen und der Überlastung der Spitalsambulanzen entgegenwirken. Ab 1. April tritt der neu organisierte hausärztliche Notdienst (HÄND) in Kraft.

Diese beiden Fahrzeuge sind ab 1. April für den HÄND im Einsatz. Foto: RK/LV OÖ
Diese beiden Fahrzeuge sind ab 1. April für den HÄND im Einsatz. Foto: RK/LV OÖ

Hausärzte, Wahl- und Spitalsärzte sowie das Rote Kreuz arbeiten künftig außerhalb der Ordinationszeiten verstärkt zusammen. Im Rahmen des neuen Notdienstmodells HÄND teilen sich ab 1. April Ärzte die Dienste am Abend, in der Nacht, am Wochenende und an Feiertagen. Zudem werden sie von Mitarbeitern des Roten Kreuzes dabei unterstützt. Vorgesehen sind zwei HÄND-Standorte mit jeweils einem Rot Kreuz Fahrzeug an den Rot Kreuz Dienststellen in Braunau und Mattighofen. Außerdem werden zwei Ordinationen an den Wochenenden jeweils von 9 bis 12 Uhr und von 16 bis 18 Uhr geöffnet haben. Erreichbar ist der hausärztliche Notdienst künftig über die Notrufnummer 141. Mitarbeiter des Roten Kreuzes leiten die Anliegen der Anrufer an den nächsten HÄND-Standort weiter oder informieren gegebenenfalls über geöffnete Ordinationen.

Aber Achtung: Der HÄND ist nur für akute, nicht lebensbedrohliche Beschwerden gedacht, bei denen sofort medizinische Hilfe benötigt wird – etwa bei einem akut auftretenden Bauchschmerz. In lebensbedrohlichen Fällen gilt weiterhin der Notruf 144. Generell raten die Hausärzte jedoch, beginnende Beschwerden ernst zu nehmen und rechtzeitig den Hausarzt schon während der regulären Ordinationszeiten aufzusuchen, um trotz der angespannten hausärztlichen Situation eine reibungslose ärztliche Betreuung des gesamten Bezirks gewährleisten zu können.


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