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BRAUNAU. Schlechte Straßen verursachen beim Autofahren einen höheren Verbrauch. Dies untersuchten zwei Schüler der HTL Braunau genauer und kamen dabei zu einem erstaunlichen Ergebnis.

ARBÖ Braunau Einsatzleiter Jürgen Voit (v. l.), die beiden HTL-Schüler Tobias Fink und Manuel Maislinger sowie ARBÖ-Landesgeschäftsführer Thomas Harruk

Die beiden HTL-Maturanten Tobias Fink und Manuel Maislinger untersuchten in ihrer Diplomarbeit „Energieumsatz und Stoßdämpfer“, welche Energiekosten durch schlechte Straßen verursacht werden. „Beim Fahren mit einem PKW auf einer unebenen beziehungsweise beschädigten Fahrbahn werden die Stoßdämpfer stark beansprucht“, erklärt Tobias Fink die Grundlage ihrer Arbeit, „durch das ständige Bewegen des Fahrzeuges wird der Dämpferkolben nach oben oder unten bewegt, dadurch entsteht Reibarbeit, die wiederum in Wärme abgegeben wird. Diese Energie geht für die Fortbewegung verloren. Schlechte Straßen führen also zu einem deutlich höheren Verbrauch.“ Wie hoch diese Steigerung genau ist, untersuchten die beiden mit einem selbst entwickelten Messsystem, das im Mai dieses Jahres in ein Auto des ARBÖ Braunau eingebaut wurde. Rund zwei Monate danach haben die Mitarbeiter erste Ergebnisse vorliegen. So wurde beim Fahren auf einem Autobahnabschnitt mit deutlichen Fahrbahnschäden ein Mehrverbrauch von bis zu fünf Prozent gemessen. „Wir brauchen zwar noch intensive Versuchsreihen, aber ein Mehrverbrauch von bis zu fünf Prozent Treibstoff ist eine gewichtige Aussage“, betont Peter Hellauer, der die beiden Maturanten betreute.

Projektpartner ARBÖ möchte die Messungen nun weiterführen um damit seine Forderung nach einem guten Zustand des österreichischen Straßenwesens mit handfesten Argumenten untermauern zu können.


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