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BRAUNAU. Auch wenn schon das mobile Radarauto für heftige Kritik sorgte und schlussendlich sogar einem vermutlichen Brandanschlag zum Opfer fiel, lässt sich die Stadtgemeinde nicht unterkriegen und sagt Rasern erneut den Kampf an. Diesmal wird sogar weiter aufgerüstet.

Foto: Wodicka
Foto: Wodicka

Seit 17. Oktober sind notorische Zuschnellfahrer aufgefordert, im Stadtgebiet von Braunau auf die Bremse zu steigen. Mittels Blitzerauto und Radarkästen an insgesamt sechs Standorten will die Stadtgemeinde für mehr Verkehrssicherheit sorgen. Die ersten beiden Radarkästen an den Standorten Michaelistraße und Schloßstraße - in beiden Bereichen gilt eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h - wurden am Montag in Betrieb genommen. In den kommenden Wochen sollen die vier weiteren Radarkästen an den Standorten Ringstraße, Höfter Straße, Salzburger Straße und Laabstraße folgen. Abwechselnd sind darin jeweils zwei Messgeräte aktiv. Auch ein neues Radarauto kommt wieder zum Einsatz, nachdem sein Vorgänger durch einen Brand zerstört wurde. Seit April 2013 war dieser im Einsatz, nachdem Bürger um verstärkte Kontrollen in 30-km/h-Zonen und im 50-km/h-Ortsgebiet ersucht hatten. Schon von Beginn an habe sich laut Stadtgemeinde gezeigt, dass diese Messungen notwendig waren, denn es wurden Extremwerte von bis zu 126 km/h bei gesetzlich erlaubten 50 km/h festgestellt. Die Kontrollen zeigten zudem große Wirkung und die Anzahl der Geschwindigkeitsübertretungen habe sich um mehr als die Hälfte reduziert.

Die jeweils aktiven Radarkästen sowie die potenziellen Standorte für das Radarauto sind auf www.braunau.at/Aktuelles zu finden.


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