Innviertler Verkehrskonzept wird im Jänner Landtag vorgelegt
INNVIERTEL. Nach langem Warten scheint jetzt eine Umsetzung nahe - das Regionalverkehrskonzept für das Innviertel soll ab 2018 den öffentlichen Verkehr in der Region verbessern. Im Jänner wird es dem Landtag vorgelegt.

Das Innviertel ist die einzige Region in Oberösterreich, die bisher ohne regionales Verkehrskonzept auskommen musste. Das soll sich jetzt endlich ändern. Am 28. Jänner 2017 wird das neu gestaltete Konzept dem Landtag vorgelegt, um die Finanzierung und die Umsetzung zu sichern, berichtet Landesrat für Infrastruktur Günther Steinkellner (FPÖ). Schwerpunkt des neuen Konzepts liegt auf dem Ausbau des öffentlichen Busverkehrs. Im Dezember 2018 laufen die Kraftfahrlinienkonzessionen für das Innviertel aus. Dadurch starten schon jetzt die Vorbereitungen für eine wettbewerbliche Neuvergabe. Ziel ist eine Angebotserweiterung. Insgesamt 12,7 Millionen Euro sollen jährlich in den Ausbau des Busverkehrs investiert werden, erklärt Steinkellner. Im Bezirk Braunau sollen insbesondere neu strukturierte Linienverläufe für eine Stärkung des Verkehrs sorgen. So ist es Ziel, bessere Anschlüsse an die verlängerte Salzburger Lokalbahn sowie sinnvolle Anschlüsse Richtung Ried und Salzburg zu schaffen.
Im Bezirk Schärding sollen punktuelle Verdichtungen das bestehende Angebot ergänzen. Besonders der Linienverkehr zwischen Münzkirchen, Ried und Kopfing soll für Pendler und Schüler verbessert werden. Im Bezirk Ried soll der Bahnhof der Bezirkshauptstadt künftig als Drehscheibe und wichtiger Verknüpfungspunkt zwischen Bahn und Bus fungieren.


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