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BRAUNAU. Dengeln, Besenbinden oder Töpfern – Handwerksberufe, mit denen heutige Jugendliche wohl nicht mehr viel anfangen können. Nicht so die Landjugend des Bezirks, die sich zur Aufgabe gemacht hat, diese wieder vor den Vorhang zu holen.

Die Bezirkslandjugend hat das diesjährige Jahresthema „Dorfverstand – bewusst regional“ aufgegriffen und ein ganz besonderes Projekt auf die Beine gestellt. Im Laufe des Jahres haben 23 Landjugendgruppen einen Blick in die Werkstätten von Handwerkern geworfen und festgestellt, dass viele der alten Berufe schon kurz vorm Aussterben sind.

Buch veröffentlicht

Um diese vor dem Vergessen zu bewahren, fassten die Landjugendlichen die alten Berufe in einem Buch zusammen. In „Kunst ned an Handwerker braucha?“ regen verständliche Anleitungen und nützliche Tipps dazu an, selbst Hand anzulegen und das Dengeln, Besenbinden oder Töpfern selbst auszuprobieren. Zu den meisten Handwerkern sind zudem Kontaktadressen vorhanden, falls ein Leser Interesse daran hat, das Handwerk zu erlernen oder die Produkte zu erwerben.

Landwerksmarkt

Präsentiert wird das Buch beim Landwerksmarkt der Bezirkslandjugend am Sonntag, 10. September, ab 11 Uhr am Haiderhof in Uttendorf. Besucher können es dort gegen eine freiwillige Spende erwerben, der Erlös wird gespendet. Außerdem haben sie die Möglichkeit, den alten Meistern direkt über die Schulter zu schauen. Zudem gibt es eine Volkstanzvorführung, eine Trachtenmodeschau und eine Darbietung des Männerchors Moosdorf.


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