Kataster feierte 200 Jahre
BRAUNAU. Das Vermessungsamt Braunau feierte das 200-jährige Bestehen des Katasters. Dieser dokumentiert seither alle Grundstücke des Landes Österreich.

Am 23. Dezember 1817 hat Kaiser Franz I. das Grundsteuerpatent erlassen und damit die Einrichtung eines Katasters zur gerechten Besteuerung angeordnet. Dazu wurden von 1817 bis 1861 insgesamt 300.000 Quadratkilometer mit mehr als 50 Millionen Grundstücken der österreichisch-ungarischen Monarchie vermessen und ihre Grenzen in der sogenannten Urmappe auf rund 165.000 Mappenblättern dargestellt.
Alte Ortskerne aus dem Bezirk
Im Rahmen der Feierlichkeiten zu 200 Jahre Kataster präsentierte das Vermessungsamt Braunau zahlreiche Beispiele der Urmappe verschiedener Ortskerne aus dem Bezirk. Dabei beeindruckten vor allem die Unterschiede hinsichtlich Bebauung beziehungsweise Besiedlung zwischen dem Stand heute und Stand zu Zeit der Erstellung. Heute ist der Kataster ein digitales öffentliches Register, das von den Vermessungsämtern des Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen geführt und ständig aktualisiert wird. Das Vermessungsamt Braunau ist zuständig für 46 Gemeinden mit rund 150.000 Grundstücken.


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