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25 Hektar neuer Lebensraum für Tiere im Bezirk sind nicht von Trockenperiode beeinflusst

Ute Schneiderbauer, 07.08.2018 11:57

BRAUNAU. Durch das Projekt „Neue Lebensräume für Rebhuhn, Kiebitz und Co.“ schuf die Braunauer Jägerschaft 25 Hektar neuen Lebensraum für viele Tiere. Die anhaltende Trockenheit konnte dem Projekt nichts anhaben.

 Viele Tiere finden in den Blühstreifen Nahrung und lebensnotwendige Deckung. Foto: Reinthaler
Viele Tiere finden in den Blühstreifen Nahrung und lebensnotwendige Deckung. Foto: Reinthaler

Die Jägerschaft im Bezirk Braunau ist ausführendes Organ des „Regionalen Naturschutzplans – Neue Lebensräume für Rebhuhn, Kiebitz und Co.“ und ist bemüht, dem Insektensterben entgegenzuwirken sowie Lebensräume für Rebhuhn, Kiebitz, Feldlerche und weitere Tierarten zu schaffen. Im Rahmen dieser Initiative wurden im Frühjahr 3.000 kostenlose Päckchen Saatgut in den Gemeinden Burgkirchen, Jeging, Mauerkirchen, Moosbach und Uttendorf ausgeteilt, wodurch mehr als zwei Hektar Lebensraum entstanden. Darüber hinaus wurden im Projekt in diesem Jahr über 22 Hektar neue Blühflächen geschaffen. Das verwendete Saatgut „Veitshöchheimer Bienenweide-Süd“ besteht aus 50 verschiedenen blütenträchtigen Pflanzen und bietet den Bienen Nahrung.

Erfolg trotz Trockenheit

Die Trockenheit in diesem Jahr konnte den Pflanzen nichts anhaben. „Ausschlaggebend war hier, dass man die Samen nicht einfach auf die Fläche streut, sondern den Boden vor dem Säen entsprechend aufbereitet“, weiß Franz Reinthaler, Pressereferent des Bezirksjagdverbandes Braunau. Das Anbauen neben Straßen sollte allerdings vermieden werden, da die schutzsuchenden Insekten und Tiere unnötigen Gefahren ausgesetzt wären. Ideal sind Flächen zwischen zwei Grundstücken, etwa zwischen einer Wiese und einem Feld. „Manche Landwirte haben nur einjährige Blühstreifen angelegt. Mit denen haben wir vereinbart, dass die Fläche über den Winter stehen bleibt, damit die Tiere dort die lebensnotwendige Deckung finden“, erklärt Reinthaler.

Aufgrund der erfolgreichen Arbeit der Braunauer Jägerschaft hat die Landesregierung bereits eine Zusage für die Weiterführung des Projektes in der nächsten Förderperiode gegeben. Eine Bewusstseinsbildung für die Wichtigkeit dieses Themas steht dabei an oberster Stelle.


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