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BRAUNAU. Trotz ihrer fast 85 Jahre engagiert sich Hermine Obersberger in der Besuchsdienstgruppe des Roten Kreuzes Braunau und spendet regelmäßig Bewohnern des Seniorenheimes etwas ihrer Zeit. Freiwillige wie sie werden derzeit händeringend gesucht.

Seit zwölf Jahren freut sich Juliane Kirov (l.) über die wöchentlichen Besuche von Hermine Obersberger im Bezirksseniorenzentrum Braunau.

Beim Besuchsdienst des Roten Kreuzes schenken ehrenamtliche Mitarbeiter vereinsamten Menschen, Bewohnern von Senioren- oder Pflegeheimen und Menschen mit Beeinträchtigung durch ihre regelmäßigen Besuche etwas Zeit und damit mehr Lebensfreude. So wie Hermine Obersberger aus Braunau. Trotz ihrer beinahe 85 Jahre besucht sie wöchentlich vier Bewohner des Bezirksseniorenzentrums Braunau. „Wir ratschen dabei viel und plaudern über früher“, erzählt sie und auch in einer Handarbeitsrunde ist sie aktiv.

Sinnvolle Beschäftigung

Vor rund zwölf Jahren kam sie auf der Suche nach einer sinnvollen Beschäftigung und über eine Bekannte zur Besuchsdienstgruppe. „Ich mache das sehr gern und man bekommt viel Freude zurück“, erklärt sie und obwohl es auch bei der rüstigen Braunauerin schon etwas zwickt und zwackt, ist sie sich sicher: „So lange ich noch kann, mache ich das weiter.“

Freiwillige gesucht

Menschen wie Hermine Obersberger werden im ganzen Bezirk derzeit dringend gesucht, weiß Christine Herejk, Koordinatorin der Besuchsdienstgruppe. Ob Plaudern, Arztbesuche oder Spazierengehen – die Mitarbeiter können sich ihre Besuche selbst gestalten und einteilen. Auch das Alter spielt keine Rolle. Voraussetzung ist lediglich ein 16-stündiger Kurs und ein Gefühl für alte Menschen. „Dass man gut zuhören kann ist besonders wichtig“, erklärt Herejk. Mehr Informationen dazu gibt es beim Roten Kreuz Braunau und hier.


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