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BRAUNAU. Im Rahmen des europäischen Schulprojekts „Valeurope+“ reisten Ende letzten Jahres fünf Schülerinnen des Gymnasiums Braunau gemeinsam mit zehn weiteren Schülern aus ganz Europa zu Gymnasiasten in Bulgarien. Nun waren die Braunauer die Gastgeber.

Insgesamt 17 Schüler und sieben Lehrer von Gymnasien in Belgien, Bulgarien, Frankreich und Rumänien kamen vergangene Woche im Rahmen des europäischen Schulprojekts „Valeurope+“ nach Österreich. Auch das Gymnasium Braunau ist Teil dieses Projekts und führte die Besucher als Gastgeber in die landestypischen Besonderheiten ein.

Immaterielles Kulturerbe

Die Woche stand unter dem Thema „Immaterielles Kulturerbe“ und so standen der Ebenseer Festzug und der Innviertler Landler ebenso auf dem Programm wie das Stille Nacht Museum in Oberndorf. Als Kulturbeauftragter der Stadt Braunau konnte auch Zoran Šijakovic die Schüler und Lehrer im Rathaus begrüßen. Dort stellte er die alte, aber auch gleichzeitig sehr junge Stadt Braunau vor. Außerdem berichtete er davon, wie er Anfang der 1990er Jahre seine serbische Heimatstadt Novi Sad verließ, um nach Österreich zu kommen, und von seinem künstlerischen Engagement, die Kulturen zu vereinen.

Länder und Kulturen kennenlernen

Die Förderung des friedlichen Miteinanders und die Werte Europas stehen im Mittelpunkt dieses Schulprojekts. Die Teilnehmer sollen dabei andere Länder und Kulturen besser kennenlernen. Noch in diesem Jahr stehen Reisen nach Belgien und Rumänien auf dem Programm.


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