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BRAUNAU. Die beiden eingefleischten Braunauer Feuerwehrmänner Daniel Spindler (28) und Martin Oberndorfer (24) suchten eine neue sportliche Herausforderung und fanden sie in der 5. Österreichischen Staatsmeisterschaft der Firefighter Combat Challenge in Linz – einem der härtesten Feuerwehrbewerbe. In voller Montur samt Atemschutzgerät mussten sie insgesamt fünf Stationen so schnell wie möglich bewältigen.

Foto: pictures ME & MY Events
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Tips: Wie seid ihr eigentlich darauf gekommen, an so einem Wettbewerb teilzunehmen?

Daniel Spindler: Wir haben in den letzten Jahren angefangen, bei verschiedenen Hindernisläufen mitzumachen. Da wir beide bei der Feuerwehr sind, haben wir uns irgendwann gedacht, etwas Feuerwehrspezifisches wäre auch cool und haben daraufhin die Firefighter Combat Challenge gefunden.

Tips: Und wie bereitet man sich auf den härtesten Feuerwehrbewerb vor?

Martin Oberndorfer: Ehrlich gesagt waren wir gar nicht weiß Gott wie vorbereitet. Das hätte mehr sein können (lacht).

Spindler: Wir machen beide Crossfit und nützen den Trainingsraum der Feuerwehr. Im Hinblick auf den Bewerb haben wir die einzelnen Stationen so gut es ging nachgebaut.

Oberndorfer: Ja das stimmt. Hauptsächlich haben wir den Turm trainiert.

Tips: War der Turm also das schwierigste Hindernis?

Oberndorfer: Nein, das war eindeutig Rescue Randy, eine fast 80 Kilo schwere Puppe, die rund 30 Meter rückwärts mit dem Rautegriff ins Ziel getragen werden musste. Das Wichtigste ist, sie nicht abzusetzen, denn es kostet extrem viel Kraft, sie wieder hochzuheben. Ich weiß, wovon ich rede.

Spindler: Die Schwierigkeit war, dass wir zuvor die Stationen immer einzeln, aber nie zusammenhängend trainierten. Rescue Randy ist die letzte Station und da geht einem schon die Kraft aus. Man pfeift schon aus dem letzten Loch.

Tips: Das Motto der Firefighter Combat Challenge lautet „Die härtesten zwei Minuten im Feuerwehrsport“. Sind sie es wirklich?

Spindler: Zwei Minuten zu schaffen ist schon richtig hart. Ich selbst habe 2:47 gebraucht, Martin knapp über drei Minuten. Der Weltrekord liegt bei 1:15. Wir sind im Mittelfeld gelandet. Das ist ausbaufähig fürs nächste Jahr.

Tips: Das heißt, im nächsten Jahr geht ihr wieder an den Start?

Oberndorfer: Wenn es sich ausgeht auf jeden Fall. Auch wenn man sich im Ziel denkt, das mache ich nie wieder (lacht). Die Atmosphäre dort war wirklich richtig lässig.

Spindler: Ja, im Nachhinein gesehen ist es dann gar nicht mehr so schlimm (lacht). Wir haben auch schon andere motiviert, mitzumachen. Man kommt einfach raus aus der Komfortzone.

Oberndorfer: Ja, zuerst meinten alle, wir sind verrückt, als wir mit der Idee ankamen. Aber jetzt wollen einige sogar selbst mitmachen.

Tips: Habt ihr schon einen Plan, was ihr im nächsten Jahr besser oder anders machen wollt?

Oberndorfer: Auf jeden Fall mehr Oberschenkeltraining, denn der Bewerb geht richtig auf die Beine.

Spindler: Ja, die Beine sind besonders wichtig. Nächstes Mal werden wir auch früher zu trainieren anfangen.


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