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INNVIERTEL. Ende letzten Jahres erschien der 22. Band des beliebten „Bundschuh“, der wieder Heimatkundliches über das Inn- und Hausruckviertel beinhaltet. Die neue Ausgabe umfasst 25 interessante Beiträge.

Der neue Bundschuh erschien im Hammerer Verlag. Foto: Hammerer Verlag
Der neue Bundschuh erschien im Hammerer Verlag. Foto: Hammerer Verlag

Seit Ende 2019 ist der mittlerweile 22. Band des Bundschuhs erhältlich, der wieder Wissenswertes rund um das Inn- und Hausruckviertel beinhaltet. Neben laténezeitlichen Siedlungsplätzen geht es in der Schriftenreihe des Museums Innviertler Volkskundehaus unter anderem um archäologische Forschungen und das neue Römer Museum in Altheim. Franz Buchinger erinnert daran, dass mit dem Friedensvertrag zu Schärding vor 650 Jahren europäische Geschichte geschrieben wurde. Karl Hager beschreibt ein faszinierendes, mittelalterliches Kleinod: die Fresken aus dem Pfarrhof von Ostermiething.

Vier Beiträge sind außerdem fast vergessenen Musikern gewidmet. An das älteste Fastensanatorium Österreichs, das Naturheilsanatorium Dr. Schwartz in Altheim, dessen Ära vor rund 50 Jahren endete, erinnert Rudolf Mitterbauer. Dem Schaffen des Malers und Mitbegründers der Innviertler Künstlergilde, Aloys Wach, in den Jahren 1910 bis 1920 widmet sich Florian Schwanninger und von drei Generationen der Rieder Juristenfamilie Graf erzählt Herwig Leibinger. Michael Hohla beschreibt, wie sich der Bärlauch im Innviertel aus dem kulinarischen Nichts zum Massenphänomen entwickelte und Johanna Samhaber nimmt das von Menschenhand geschaffene Vogelparadies Unterer Inn genauer unter die Lupe.

„Der Bundschuh“, Band 22, Hammerer Verlag 2019,

160 Seiten, 21,90 Euro


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