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BEZIRK BRAUNAU/ASPACH. Rund 900 Jäger des Bezirks Braunau trafen sich am vergangenen Samstag zum größten Bezirksjägertag des Landes. Eines der großen Themen war dabei die notwendige Zusammenarbeit von Forst und Jagd.

Foto: Erhart
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Bezirksjägermeister Johann Priemaier konnte zum diesjährigen Bezirksjägertag in Aspach rund 900 Jäger sowie zahlreiche Ehrengäste begrüßen. In seiner Ansprache forderte etwa Landesjägermeister Herbert Sieghartsleitner eine Geschlossenheit und Stärke der gesamten Jägerschaft, wie es hier in Braunau mit diesem bestens besuchten Bezirksjägertag gezeigt werde. Ziel müsse eine Etablierung der Jagd in der Öffentlichkeit sein, eine positive Vermittlung der jagdlichen Werte wie Naturverbundenheit und Naturschutz, Tradition und die Wertschöpfung aus der Natur. Dazu sei ein gemeinsames Auftreten mit den Grundeigentümern in Zukunft noch wichtiger. Seitens der Forstbehörde der Bezirkshauptmannschaft berichtete Peter Kölblinger, dass der Abschussplan im Vorjahr zu 102 Prozent erfüllt wurde. Eine Aufgabe der Jägerschaft wird es laut ihm im heurigen Jahr sein, das Rehwild in den vielen neu entstandenen „Käferlöchern“, die alle frisch angepflanzt werden, zu bejagen. Ein gemeinsames Ziel ist außerdem die Arterhaltung des Rotwildes im Kobernaußerwald.

Auszug aus den Abschusszahlen 2019

Rotwild: 12

Rehwild: 6.438

Schwarzwild: 245

Hase: 2.711

Schnepfe: 50

Fasane: 1.114

Wildtauben: 1.425

Enten: 2.330

Gänse: 41

Fuchs: 751


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