Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

BRAUNAU. Eine neue Verordnung ermöglicht es seit 1. Juli letzten Jahres Ärzten, früher als Notarzt tätig zu sein. Zwei Ärzte des Krankenhauses Braunau nahmen nun erfolgreich an der ersten Notarztprüfung nach dem neuen Modell teil.

Foto: Krankenhaus Braunau
Foto: Krankenhaus Braunau

Dana-Stefania Matei und Julian Zechmeister sind frisch gebackene Notärzte des Krankenhauses Braunau. Sie waren zwei von elf Teilnehmer einer bundesweiten Prüfung an der Österreichischen Ärztekammer in Wien. Diese ist Teil einer neuen Verordnung, nach der Anwärter ohne Turnus nur mehr 33 Monate statt wie bisher sechs Jahre als Arzt tätig sein müssen. Zudem müssen sie einen 80-Stunden-Notarztkurs absolvieren sowie mindestens 20 Schwerkranke oder Schwerverletzte unter Aufsicht versorgen.

Notarzt schon während der Ausbildung

Ziel der neuen Verordnung ist es, dass Ärzte auch schon während der Fachausbildung als Notärzte eingesetzt werden können. „Die Prüfung war schon knackig“, berichtet Zechmeister, „vom Kindernotfall bis zur Allergie und vom Herzinfarkt bis zum Schwerverletzten war alles dabei.“ Und Matei ergänzt: „Wir freuen uns schon, Notärzte zu sein.“

Vielseitiges Know-How

Sowohl Zechmeister als auch Matei sind als Anästhesisten tätig – so wie alle Notärzte des Krankenhauses Braunau. „Da wir uns täglich im Operationssaal, auf der Intensivstation oder im Aufwachraum um schwerkranke oder geschmerzte Patienten kümmern, sind wir natürlich froh, dieses Know-how auch nach draußen bringen zu können“, erklärt Christian Lutsch, der gemeinsam mit Lennar Riesinger die medizinische Leitung des Notarztdienstes über hat.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden