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BEZIRK BRAUNAU. Anlässlich des Internationalen Frauentages fordern die Frauen des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) bessere Öffnungszeiten und bessere Arbeitsbedingungen bei Kinderbetreuungseinrichtungen.

Foto: ÖGB
Foto: ÖGB

Kinderbildungseinrichtungen für unter Dreijährige seien vor allem in Oberösterreichs Landgemeinden noch immer Mangelware, kritisieren die Frauen des ÖGB. Im Bezirk Braunau sehe die Situation ähnlich aus, erklärt Regionalsekretärin Michaela Feichtenschlager: „2019 wurden 40 Kinder in der Braunauer Krabbelstube wegen Überfüllung nicht aufgenommen. Sehr zu begrüßen ist, dass die Stadtgemeinde Braunau im Kindergarten Neustadt zwei zusätzliche Gruppen für unter Dreijährige schafft – dies aber erst 2021. In der Nachmittagsbetreuung werden Gruppen aufgelöst, da die Eltern/Mütter, oft Alleinerziehende, die Kosten nicht tragen können. Auch diesen Herbst können nicht alle Kinder in der Krabbelstube Braunau, die angemeldet wurden, aufgenommen werden.“Dies sei jedoch nur ein Beispiel für viele Gemeinden im Bezirk.

Massiver Bedarf an zusätzlichen Plätzen

Hier bestehe generell ein massiver Bedarf an zusätzlichen Plätzen und Betreuung für Kinder unter drei Jahren, erklärt Feichtenschlager. Im Gesamtbezirk mangle es an Ferienbetreuung und adäquaten Öffnungszeiten.Dabei sei eine ganzjährige, qualitätsvolle Kinderbetreuung mit Öffnungszeiten, die Frauen es ermöglichen, einer existenzsichernden Arbeit nachzugehen, einer der wesentlichen Schlüssel für die Chancengleichheit am Arbeitsplatz. Anlässlich des Internationalen Frauentags fordern die ÖGB-Frauen einen Rechtsanspruch auf ein leistbares und vor allem qualitativ hochwertiges Kinderbildungsangebot für jedes Kind ab dem ersten Lebensjahr bis zum Schuleintritt.


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