Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

BRAUNAU. Auch die Bewohner und Mitarbeiter der Lebenshilfe Einrichtungen wurden von der Coronakrise stark getroffen. Besuchsverbot und die Schließung der Werkstätten stellen für sie eine Belastung dar.

Foto: LH Braunau
  1 / 2   Foto: LH Braunau

Normalerweise verlässt ein Großteil der 22 Bewohner des Wohnhauses in der Jubiläumsstraße in Braunau sowie die Bewohner der beiden teilbetreuten Wohngruppen morgens das Haus, um ihre Arbeit in der Lebenshilfe-Werkstätte oder in ihren integrativen Beschäftigungsplätzen anzutreten. Die letzten acht Wochen mussten sie jedoch zu Hause bleiben. Das stellt sowohl die Bewohner, als auch die Mitarbeiter vor neue Herausforderungen. „Gerade in der Anfangszeit war es schwierig. Wir haben mit unterstützer Kommunikation gearbeitet und Bilder eingesetzt, um den Menschen mit Beeinträchtigung die Situation verständlich zu machen“, blickt Sabine Schwarz, Leiterin des Wohnhauses Braunau, zurück.

Beschäftigung im Garten

Die Bewohner vermissen ihre Arbeit und mussten sich an die neuen Abläufe und den eingeschränkten Bewegungsraum gewöhnen. „Zum Glück haben wir einen großen Garten, in dem die Bewohner viel Zeit verbringen können“, erklärt Schwarz. Auch der fehlende persönliche Kontakt zu den Angehörigen belastet die Bewohner, denn es herrscht Besuchsverbot. Dieses soll nun unter Einhaltung strengster Sicherheitsvorkehrungen etwas gelockert werden, wie das Land Oberösterreich bekannt gab. Auch die Werkstätten sollen Mitte Mai wieder öffnen können. Bis Normalität einkehrt, werde es aber wohl noch dauern, meint Schwarz: „Viele unserer Bewohner zählen aufgrund ihrer Vorerkrankungen zur Risikogruppe.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden