Restabfallanalyse: Es landet zu viel im Container – rund ein Drittel könnte recycelt werden

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Alexander Kobler Alexander Kobler, Tips Redaktion, 21.11.2020 07:52 Uhr

BRAUNAU. Der Bezirksbfallverband und die Stadtgemeinde Braunau haben eine Restabfallanalyse in einer beispielhaften Braunauer Wohnanlage durchgeführt. Das Ergebnis: Mindestens ein Drittel an Restabfallvolumen hätte vermieden werden können. Außerdem war häufig das Mindesthaltbarkeitsdatum noch nicht überschritten.

Bei einer Restmüllanalyse des Bezirksabfallverbands und der Stadtgemeinde Braunau in einer beispielhaften Braunauer Wohnanlage kam heraus, dass die Braunauer zwar bereits auf einem guten Weg in Sachen Recycling sind, dennoch noch immer viele verwertbare Stoffe im Restmüll landen. Ausgewählt wurde im Oktober eine Wohnlage, die den „typischen“ Braunauer abbilden sollte. Analysiert wurde dabei der Restmüll von einer Woche in einer Anlage mit 52 Wohnungen, das heißt mit drei Containern, die je ein Fassungsvolumen von 1.100 Litern haben. Aussortiert wurde nur, was einfach aus dem Restmüll getrennt werden konnte. Am Ende blieben von den 3.000 Litern nur 1.400 Liter tatsächlich verbleidender Restabfall übrig. An recycelbaren Materialen landeten unter anderem 720 Liter Kunststoffverpackungen, 240 Liter Altpapier und Karton sowie 120 Liter PET-Getränkeflaschen fälschlicherweise im Restabfall. Auch viele verpackte Lebensmittel befanden sich in den Containern. Außerdem war auch bei vielen Lebensmitteln das Mindesthaltbarkeitsdatum noch nicht überschritten.

Bessere Mülltrennung spart Geld

Mindestens ein Drittel, also ein ganzer 1.100 Liter Container, könnte durch eine bessere Abfalltrennung in der Wohnanlage leicht vermieden werden, was einer jährlichen Kosteneinsparung von 4.000 Euro entspricht. Für jede Wohnung würde das pro Jahr eine rund 80 Euro günstigere Betriebskostenabrechnung bedeuten. 

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