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Neuer Bauteil im Krankenhaus wird energiesparendes „Green Building“

Theresa Senzenberger, MA, 27.01.2021 10:06

BRAUNAU. Der neue Bauteil 10 des Krankenhauses Braunau weist im Vergleich zur Bauordnung von Neubauten 25 Prozent Energieeinsparung auf.

Erwin Windischbauer, Geschäftsführer des Krankenhauses Braunau (v. l.), Karlheinz Zopf von der Architekturwerkstatt ZOPF ZT-GmbH, Werner Grafinger, Controlling Jastrinsky GmbH & Co KG, und Markus Plunger, technischer Leiter des Krankenhaus Braunau, können die Urkunde bereits in Händen halten.  Foto: Krankenhaus Braunau
Erwin Windischbauer, Geschäftsführer des Krankenhauses Braunau (v. l.), Karlheinz Zopf von der Architekturwerkstatt ZOPF ZT-GmbH, Werner Grafinger, Controlling Jastrinsky GmbH & Co KG, und Markus Plunger, technischer Leiter des Krankenhaus Braunau, können die Urkunde bereits in Händen halten. Foto: Krankenhaus Braunau

Das entspricht den Zielen des GreenBuilding-Programms der EU, was mit einer Urkunde bestätigt wurde. Diese Energieeinsparung wird vor allem durch eine effiziente Kreislaufverbund-Wärmerückgewinnung bei den Lüftungsgeräten erreicht. Die zugeführte frische Luft wird dabei mit der Wärme beziehungsweise Kühle der verbrauchten Luft je nach Bedarf aufgewärmt oder gekühlt. Die Anlage wird einen Wirkungsgrad von 75 Prozent aufweisen, was bis zu 25 Prozent höher ist als bei herkömmlichen Anlagen.

Automatisierte Beleuchtung

Im neuen Bauteil, der die Innere Medizin 1, die Chirurgie und die Radiologie beinhaltet, kommt auch LED-Lichttechnik zum Einsatz, wodurch weniger Energie verbraucht wird. Leuchten werden durch ein Bus-System gesteuert. Dieses gewährleistet eine automatisierte Beleuchtung, die sich nach Außentemperatur und Sonnenstand richtet.

Über die Außenwand und die Fenster soll zudem wenig Wärme verloren gehen. Die Beheizung erfolgt mit Geothermie und Biomasse in erster Linie über erneuerbare Energie.

„Wir bemühen uns schon seit mehr als zwei Jahrzehnten darum, dass wir möglichst effizient und nachhaltig mit unseren Ressourcen umgehen. Das geht nur, weil unsere Geschäftsführung die Umweltschutz-Maßnahmen voll unterstützt“, betont Markus Plunger, der technische Leiter im Krankenhaus.

Eingereicht wurde das Projekt von der Enacon ZT-GmbH, dem Planer der Technischen Gebäudeausrüstung des Krankenhauses. Das österreichische Institut für Bauen und Ökologie beurteilte das Projekt als positiv. 2024 soll der neue Bauteil in Betrieb gehen.


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