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BEZIRK BRAUNAU. Wie die Caritas berichtet, gibt es seit der Corona-Krise immer mehr Menschen, die aufgrund ihrer Arbeitslosigkeit auf Hilfe angewiesen sind.

Sandra Bergwinkl ist eine Mitarbeiterin der Caritas-Sozialberatungsstelle. (Foto: Caritas)
Sandra Bergwinkl ist eine Mitarbeiterin der Caritas-Sozialberatungsstelle. (Foto: Caritas)

„Die Corona-Krise hat gezeigt, dass bei ohnehin niedrig bezahlten Jobs ein Arbeitsplatzverlust die Menschen an die Grenzen ihrer Existenz bringt. Nur mehr mit 55 Prozent des Verdienstes über die Runden zu kommen, ist vor allem für Alleinstehende, Alleinerziehende oder eine kinderreiche Familie ein Ding der Unmöglichkeit“, berichtet Sandra Bergwinkl von der Caritas-Sozialberatungsstelle Braunau.

232 Erwachsene brauchten Hilfe

Im Vorjahr wurden im Bezirk insgesamt 136 Frauen, 96 Männer und 188 mitbetroffene Kinder unterstützt. „Das sind 13 Prozent mehr als 2019“, so Bergwinkl.

Ob jemand Anspruch auf die Caritas-Hilfe hat, wird anhand der Einkommens- und Ausgabensituation genau geprüft. Gemeinsam wird dann ein langfristiger Weg aus der Krise er­arbeitet. Um eine akute Notsituation zu überbrücken, geben die Caritas-Mitarbeiter Lebensmittel- und Bekleidungsgutscheine aus. Falls notwendig, gibt es auch Zuschüsse zu Heizungs- oder Stromrechnungen. Zudem wird den Betroffenen dabei geholfen, sozialrechtliche Ansprüche geltend zu machen.

Bei Haussammlung unterstützen

Wer die Caritas dabei unterstützen möchte, kann das mit einem Beitrag bei der Haussammlung der ehrenamtlichen Mitarbeiter machen. Das gesammelte Geld kommt ausschließlich der Hilfe für Menschen in Oberösterreich zugute und sichert das Bestehen der Caritas-Einrichtungen.

Beratungsstelle Braunau

0676/87768102


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