Intensive Ausbildungstage bei der Feuerwehr Mauerkirchen
MAUERKIRCHEN. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr (FF) Mauerkirchen meisterten Ausbildungstage mit fordernden Schwerpunkten.

Auf dem Programm stand eine Monatsübung im Stationsbetrieb. Nach einem kurzen Theorieteil wurde das Verladen einer dreiteiligen Schiebeleiter sowie das Aufstellen einer Leiter zu Rettungszwecken geübt.
Ein umfangreicher Löschangriff mit einem Teleskoplader musste bei der zweiten Station gestartet werden. Die 27 Mitglieder, die an der Übung teilnahmen, hatten die Aufgabe, eine Zubringerleitung von der Mattig ausgehend zu legen. Der Löschangriff mit einem Wasserwerfer erfolgte dabei in 17 Metern Höhe.
Prüfungsvorbereitung
In der Neuen Mittelschule Mauerkirchen bereiteten sich die Kameraden am zweiten Tag auf die Prüfung um das Funk-Leistungsabzeichen in Bronze vor. Diese fand erstmals in Mettmach statt. Fünf Bewerber der FF Mauerkirchen und der Ausbilder Stefan Reiter machten bei dem Stationsbetrieb mit, wobei auch zwei weitere Mitglieder in der Organisation tätig waren.
Parcours am Inn
Am dritten Tag hieß es, eine Wasserdienst-Grundausbildung zu bestehen, die am Bootshaus der FF Braunau durchgeführt wurde. Fünf Mitglieder der FF Mauerkirchen konnten die Prüfung meistern. Sie mussten dabei nicht nur eine umfangreiche Knotenkunde beweisen, sondern auch eine Feuerwehrzille sicher durch einen Parcours am Inn steuern.
20 andere Mitglieder übten sich währenddessen in der Rettung bei technischen Unfällen. Bei einer mehrteiligen technischen Stationsübung wurde ein Einsatz nach einem Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen simuliert. Dabei wurde besonders auf den richtigen Umgang mit hydraulischen Rettungsmitteln und auf den Einsatz der adäquaten Schnitt- und Spreiztechniken geachtet.


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