Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Uferrückbau an der Mattig-Mündung soll Artenschutz fördern

Online Redaktion, 15.11.2021 06:40

BRAUNAU. Im Interreg-Projekt „INNsieme“, in dem sich Verbund und WWF Österreich für einen lebendigen Inn engagieren, wird der Uferrückbau der Mattig-Mündung umgesetzt.

Rund 590 Meter werden im Bereich der Mattig-Mündung renaturiert. Foto: Verbund
Rund 590 Meter werden im Bereich der Mattig-Mündung renaturiert. Foto: Verbund

Zwischen den Inn-Flusskilometern 56,26 und 55,59 erfolgt auf einer Gesamtlänge von rund 590 Metern ein Uferrückbau, bei dem die Blockwurfsteine entfernt werden. Flache Ufer, kleine Buchten sowie Strukturen aus Totholz und Steinen sollen den Uferbereich zu Land und zu Wasser lebensfreundlicher machen. „An einem Fluss, der seit über 200 Jahren vom Menschen umgestaltet wurde, ist die Wasserkraft die Jüngste unter den vielfältigen Nutzungsinteressen am Inn. Zugleich ist sie Vorreiterin, Maßnahmen – nicht nur der Wasserkraft – zurückzunehmen und Flora und Fauna wieder mehr Raum zu geben. Darum setzen wir jetzt einen weiteren Schritt zur Lebensraumverbesserung am Inn im Bereich der Mattig-Mündung um und engagieren uns im Interreg-Projekt „INNsieme“ für mehr Nachhaltigkeit“, erläutert Michael Amerer, Geschäftsführer der Grenzkraftwerke. Dem Mündungsbereich kommt auch deshalb besondere Bedeutung zu, als die Mattig fischgängig an den Inn angebunden ist und gerade bei Hochwasserführung des Inn eine geeignete Ausweich- und Rückzugsmöglichkeit für Wasserlebewesen darstellt.

„Lebensraum zurückgeben“

„Der Schutz und die Wiederherstellung der Artenvielfalt am Inn ist eine Jahrhundertaufgabe, die wir im INNsieme-Projekt gemeinsam verfolgen. Der Uferrückbau im Bereich der Mattig ist richtungsweisend. Damit wird dem Inn wieder ein Stück natürlicher Lebensraum zurückgegeben“, ergänzt Gerhard Egger, Leiter Gewässerschutz beim WWF Österreich.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden