Simulierter Dachstuhlbrand bei Frühjahrsübung der Feuerwehr Mauerkirchen
MAUERKIRCHEN/MOOSBACH. Bei ihrer Frühjahrsübung simulierten die Freiwilligen Feuerwehren Mauerkirchen und Moosbach einen ausgedehnten Dachstuhlbrand.

Bei der Übung wurden die Feuerwehrmitglieder zu folgendem Szenario gerufen: Ein Feuer war in einem Wohnhaus in Spitzenberg ausgebrochen, mehrere Personen waren vermisst.
Nach der Übungsalarmierung am frühen Nachmittag rückten die Feuerwehren nach Spitzenberg aus. Einsatzleiter war der Mauerkirchner Kommandant Bernhard Buchecker. Er koordinierte die Löschmannschaften.
Die Rettungstrupps retteten mit schwerem Atemschutz sechs Personen aus dem stark verrauchten und simuliert brennenden Haus. Zwei weitere Personen wurden aus einer Zwangslage gerettet.
Umfassender Löschangriff
Um die Nachbarobjekte zu schützen, brachten die Einsatzkräfte mehrere Rohre für den unmittelbaren Löscheinsatz von außen in Stellung. Außerdem wurde eine Zubringerleitung von einem Hydranten mit einer Relaispumpe aufgebaut. Das ermöglichte einen umfassenden Löschangriff. Die Brandbekämpfung des Dachstuhls wurde mithilfe eines Teleskopladers und einem Wenderohr durchgeführt.
Die Übung dauerte über zweieinhalb Stunden. Ausgearbeitet wurde sie von Thomas Finsterer und Daniel Baier. 44 Mitglieder der FF Mauerkirchen machten bei der Übung mit. Zudem waren zwei Fahrzeuge der FF Moosbach und sechs Fahrzeuge der FF Mauerkirchen im Einsatz.


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