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MAUERKRCHEN/MOOSBACH. 21 Atemschutztrupps aus dem Feuerwehr-Abschnitt Mauerkirchen bereiteten sich bei einer Atemschutzübung in Moosbach auf den Ernstfall vor.

  1 / 4   Atemschutztrupps mussten bei der Übung Personen aus einem verrauchten Haus retten. (Foto: GERALD BADEGRUBER SCHMITZBERGERSTR.A-MAUERKIRCHEN)

Bei der Übung galt es, mehrere Übungspuppen aus einem verrauchten Haus zu retten. Diese Aufgabe mussten zwei Atemschutztrupps zeitgleich bewältigen.

Der Rauch wurde mit einer Nebelmaschine simuliert. Die Sicht im Übungsobjekt wurde dadurch stark eingeschränkt.

Der erste Atemschutztrupp war mit einem Hochdruck-Rohr ausgerüstet. Er wurde über den Eingang im Erdgeschoss in das Haus geschickt. Der zweite Trupp musste sich mithilfe eines Teleskopladers Zugang über den ersten Stock verschaffen. Zur Brandbekämpfung führte dieser Trupp ein C-Rohr mit.

Rückweg blockiert

Eine besondere Herausforderung der Übung: Der Rückweg im Erdgeschoss war blockiert, was die Rettung der Übungspuppen erschwerte. Der zweite Atemschutztrupp musste außerdem mehrere Türen gewaltsam öffnen, um eine vermisste Person bergen zu können.

Alle gestellten Aufgaben wurden erfolgreich bewältigt. Die Feuerwehr Moosbach stellte die Wasserversorgung sicher und richtete eine Sammelstelle für Atemschutzträger ein. Mithilfe des Atemschutzfahrzeugs (ASF) der Feuerwehr Munderfing konnten 74 Atemschutzflaschen am Einsatzort wieder gefüllt werden.

Besseres Gefahrenbewusstsein

Realistische Übungen sind für Atemschutztrupps sehr wichtig, um die Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten und ihre Effektivität in gefährlichen Situationen zu maximieren. Die Übungen helfen dabei, das Gefahrenbewusstsein zu erhöhen und die Teamarbeit sowie Kommunikation zu verbessern. Außerdem werden die Teams auf die Stressbewältigung während des Einsatzes vorbereitet und die technischen Fähigkeiten werden geschärft.


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