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EGGELSBERG/OÖ. Die Abschlussübung „Führungskräfte Ausbildung Teil 2“ der neuen Rotkreuz-Zugskommandanten aus ganz Oberösterreich fand am Samstag, 4. Mai, im Raum Eggelsberg, Ibm und Geretsberg auf dem Firmengeländer der Firma OTN und Kraiburg Austria mit 140 Rotkreuzmitarbeitern statt.

  1 / 2   Die angehenden Führungskräfte wurden speziell in Karten- und Gela?ndekunde, Lagedarstellung, Einsatzfu?hrung, Katastrophenmanagement, Planung und Durchführung von Ambulanzdiensten, Krise und Panik und der Zusammenarbeit mit anderen Einsatzorganisationen geschult. (Foto: Hans Luttinger)

Die 16 engagierte Rettungssanitäter aus den Bezirken Braunau, Ried, Rohrbach, Freistadt, Linz, Gmunden, Perg, Vöcklabruck, Schärding mussten sich nach 40-stündiger Ausbildung einer Vielzahl anspruchsvoller Übungsszenarien stellen.

Karten- und Geländekunde

Am Vormittag galt es das erlernte Wissen in Karten- und Geländekunde umzusetzen. Dazu mussten die Prüflinge quer durch den Bezirk Stationen nur anhand von analogen Karten und auf dem kürzesten Weg und ohne Zeitverlust anpeilen.

Einsatzbefehl für die Übung

Am Nachmittag erhielten die Kursteilnehmer ihren Einsatzbefehl für die Übung: Durch Zusammenstoß von Weltraumschrott gelangen Teile in die Erdumlaufbahn und schlugen im Bezirk Braunau ein. Daher sollte das Rote Kreuz ein Lager strategisch günstig in Eggelsberg errichten und für 24 Stunden in Betrieb sein. Die Teilnehmer entschieden sich, dieses in der Mittelschule Eggelsberg zu errichten und planten den Bedarf an Personal, Material und Verpflegung, um die zu erwartenden Einsätze bewältigen können.

Bei den Übungseinsätzen handelte es sich um eine Personenrettung aus einem Auto in unwegsamen Gelände, Suchaktion einer Kindergruppe nach einer Flutwelle, eingeklemmte und verletzte Person nach einer großen Dampfexplosion.

Angehende Führungskräfte

Die angehenden Führungskräfte können nun bei großen Ereignissen Verantwortung über einzelne Abteilungen mit bis zu 30 Rettungssanitätern übernehmen.

Online-Infoabend:
„Freiwilliges Engagement im Rettungsdienst“
Montag, 27. Mai, 18.30 bis 19.30 Uhr

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