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LJ-Projekt erfrischt Alltag der Ostermiethinger Heimbewohner - ein Maibaum für das Altersheim

Katharina Auer , 13.05.2024 23:45

Hauruck! Hauruck! Hauruck! – Mit vereinten Kräften wurde im Altersheim Ostermiething von der Landjugend Tarsdorf ein Maibaum aufgestellt. „Gemeinsam statt einsam – barrierefrei gartln.“

Projektleitung Maria Weilbuchner
Projektleitung Maria Weilbuchner

So heißt das Projekt von Maria Weilbuchner, die dieses Jahr den LFI-Lehrgang JUMP (kurz für: junge unschlagbar motivierte Persönlichkeiten) absolviert. Das Ziel ist, Generationen zu verbinden und Bewusstsein für selbst Angebautes zu schaffen. Im Zuge des Projektes werden nicht nur rollstuhlgerechte Hochbeete gebaut, die von den Kindern des Horts der Volksschule Ostermiething bemalt werden, sondern auch Unterrichtseinheiten in den Volksschulen Tarsdorf und St. Radegund abgehalten. Es ist uns ein besonderes Anliegen, dass mehrere Orte miteinbezogen werden. Was sonst noch so geplant ist? Bleibt dran. Nach einiges an Planung kam der erste Höhepunkt immer näher: ein Maibaum für das Seniorenheim. Also trafen die Bewohner, ihre Familien und die Kinder der Volksschule Ostermiething am Freitag, den 26. April im Garten ein. „Auf geht“s Buam!“ und mit vereinten Kräften wurde der Baum Stück für Stück immer weiter aufgerichtet. Natürlich wurden unsere fleißigen Männer von den Zuschauern bestens angefeuert. Nachdem der rot-weiß-bemalte Baum zur Gänze aufgerichtet war, begrüßte unsere Maria nochmal alle Gäste ganz herzlich. Am Rand vom Seniorenhaus standen außerdem stolz die ersten zwei Hochbeete, von denen eines sogar schon bemalt wurde. Nebenbei erfreuten sich alle an der Musi von Ingrid Haberl, die uns mit der Steirischen aufspielte. Da kam sofort gute Stimmung auf und es wurde auch getanzt. Unterdessen konnten die Kinder den Platz optimal zum Ballspielen nutzen. Hin und wieder begegnete man einem Tiger oder einem Schmetterling, denn unsere Kinderschminkstation war sehr gut besucht. Irgendwann müssen auch schöne Tage wieder zu Ende gehen. So räumten wir am späten Nachmittag wieder all unsere Verpflegungsstationen zusammen, nachdem sich alle Angehörigen und Kinder wieder auf den Heimweg gemacht haben. An diesem Tag strahlte nicht nur die Sonne, sondern vor allem viele Kinder- und Seniorenaugen.


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