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BRAUNAU. Dem langjährigen Leiter des HNO-Fachschwerpunkts am Krankenhaus Braunau, Richard Frauscher, wurde der Primararzt-Titel verliehen. Mit dem Umzug in den neuen Bauteil 10 erhält der Fachschwerpunkt HNO (Hals, Nasen, Ohren) im neuen Gebäude eine zusätzliche Untersuchungseinheit, was die Kapazitäten um rund ein Drittel erhöht. Der Umzug findet nach dem Sommer statt.

Erwin Windischbauer, Geschäftsführer Krankenhaus Braunau, Primar Richard Frauscher und Corinna Hirzinger, Ärztliche Direktorin Krankenhaus Braunau (Foto: Krankenhaus Braunau)

„Es freut mich sehr, dass wir Richard Frauscher jetzt zum Primar unseres HNO-Fachschwerpunkts ernennen konnten. Er hat in den vergangenen Jahren mit sehr viel Engagement und Herzblut seine Abteilung geleitet und immer wieder weiterentwickelt. Der Fachschwerpunkt HNO bietet umfassende medizinische Leistungen auf höchstem Niveau, was vor allem auch auf die hohen fachlichen und menschlichen Qualitäten von Primar Richard Frauscher zurückzuführen ist“, betont Corinna Hirzinger, Ärztliche Direktorin am Krankenhaus Braunau.

„Wichtig ist, dass man seine Authentizität bewahrt“

„Mich ehrt natürlich die Ernennung zum Primar, viel Bedeutung messe ich Titeln aber nicht bei. Wichtig ist, dass man sich selbst treu bleibt und seine Authentizität bewahrt. Das war bei mir schon immer so, vom Turnusarzt bis zum leitenden Oberarzt“, sagt Primar Richard Frauscher. „Auch vom Arbeitsumfang und der Verantwortung ändert sich dadurch für mich nichts. In einer kleineren Abteilung mit vier Ärzten muss jeder mit anpacken, um unser Leistungsspektrum und die 24/7-Notfallversorgung aufrechterhalten zu können – und das erst recht mit dem Umzug in unsere neuen Ambulanzen mit topmoderner Ausstattung, die unsere Untersuchungskapazitäten steigern werden. Dies stellt für mich dann schon einen nächsten Meilenstein in meiner mittlerweile 17-jährigen Krankenhaustätigkeit dar und es wird durch die Weiterentwicklung der Medizin und der damit verbundenen Einbindung ins Fachgebiet sicher nicht der letzte bleiben.“

HNO-Ambulanz – hochmoderne Ausstattung und zusätzliche Untersuchungskapazitäten

Mit dem Umzug in den neuen Bauteil 10 erhält der Fachschwerpunkt HNO (Hals, Nasen, Ohren) im neuen Gebäude eine zusätzliche Untersuchungseinheit, was die Kapazitäten um rund ein Drittel erhöht und damit der laufend steigenden Patientenanzahl Rechnung trägt. Zusätzlich zum Zugewinn der Ambulanzen, die mit ihrer hochmodernen Ausstattung nun den neuesten Stand der Technik repräsentieren, rücken auch die weiteren diagnostischen und therapeutischen Felder räumlich nahe zusammen: Räumlichkeiten für Hör- und Gleichgewichtsorgandiagnostik sowie die Logopädie bilden nun zusammen mit den nunmehr drei Untersuchungseinheiten und dem Anmeldebereich die neue HNO-Ambulanz des Krankenhauses Braunau.

Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, ist die Terminambulanz zur Vereinbarung eines Begutachtungstermins mit Haus- oder Facharztzuweisung von 8.00 bis 13.00 Uhr besetzt. Notfälle wie Blutungen oder Atemnot werden jederzeit sofort begutachtet.

Die Behandlungsfelder umfassen unter anderem die Abklärung von:

  • Beschwerden im Bereich Mund, Nase, Hals und Ohren
  • Hörstörungen, Tinnitus, Schwindel
  • Schluckbeschwerden
  • Allergiediagnostik
  • Schlafdiagnostik – Schlaflabor, Schnarchen

Neben der konservativen Abklärung der oben genannten Beschwerden bietet der Fachschwerpunkt HNO unter anderem auch folgendes operatives Leistungsspektrum im stationären oder tagesklinischen Setting an:

  • Mandelentfernung, Mandelkappung, „Polypen“-Entfernung, Trommelfelloperationen zur Entlastung von Paukenergüssen
  • Operationen an Nase und Nasennebenhöhlen
  • Weichgaumenchirurgie und kleine Eingriffe an den Stimmbändern
  • Plastische Gesichtschirurgie
  • Tumordiagnostik mit Einstufung und Weiterbetreuung
  • Notfalloperationen/Eingriffe wie Abszessdrainagen, Blutungen, Fremdkörperentfernung und Versorgung von leichteren Traumata

Mit der Modernisierung und dem Ausbau der HNO-Ambulanz im neuen Gebäude ergeben sich jetzt erhebliche diagnostischen und therapeutischen Fortschritte bei der Betreuung und Versorgung der Patientinnen und Patienten, die nun zeitgemäß auf dem modernsten Stand der Technik stattfindet.


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