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MAUERKIRCHEN. Bernhard Bogenhuber aus Mauerkirchen setzte sich seit fast 26 Jahren für den Pfarrcaritas-Kindergarten in seiner Heimatgemeinde ein. Dafür erhielt er jetzt die Elisabethrose der Caritas.

Bernhard Bogenuber (M.) bekam die Elisabethrose der Caritas. Caritas OÖ-Direktor Franz Kehrer und Caritas-Vorstandsmitglied Edith Bürgler-Scheubmayr gratulierten. (Foto: Caritas)

Die Caritas Oberösterreich würdigt mit der Elisabethrose Menschen, die sich in außergewöhnlicher Weise im Sinne der Nächstenliebe ehrenamtlich engagieren. Einer der Ausgezeichneten ist Bernhard Bogenhuber.

Er übernahm vor 26 Jahren die Betriebsführung des Pfarrcaritas-Kindergartens in Mauerkirchen, um den damaligen Pfarrer, zu entlasten. Seitdem hat sich im Kindergarten viel getan. Er wurde saniert und erweitert. Zudem wurde er für eine Krabbelstube ausgebaut – und er erhielt einen Garten.

Laut der Caritas hat Bogenhuber ein Talent darin, bei Projekten stets eine gute Zusammenarbeit mit der politischen Gemeinde erreichen zu können. Zudem wusste der Berufsschullehrer, wo er wichtige Themen platzieren musste, um Gehör zu finden. Das Personal, für das er verantwortlich war, lag ihm stets am Herzen.  

Bei vielen Projekten engagiert

„Ich habe als Kind nur drei Tage den Kindergarten besucht – diese Zeit habe ich jetzt nachgeholt“, scherzt Bogenhuber. Zusätzlich zu seinem Engagement im Kindergarten ist er „nebenbei“ auch Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr und ist im Pfarrgemeinderat aktiv.

Bogenhuber ist einer von fünf Ehrenamtlichen, die mit der Elisabethrose ausgezeichnet wurden. Sie soll an das Wirken der Heiligen Elisabeth, der Schutzpatronin der Caritas, erinnern. Die Auszeichnung wurde im Ambiente des Stifts St. Florian von Caritas OÖ-Direktor Franz Kehrer verliehen.

Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe

„Alle fünf Frauen und Männer leben ehrenamtlich Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe mutig und tatkräftig – in den Einrichtungen der Caritas und in den Pfarren. Sie fördern Solidarität und Zusammenhalt, leisten Hilfe zur Selbsthilfe. Sie leben damit den Grundauftrag der Caritas“, bedankte sich Kehrer.


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