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Gefahrgutübung im Gleisbereich: Vier Feuerwehren trainierten für den Ernstfall

Sabrina Antlinger, 25.03.2026 14:58

BEZIRK BRAUNAU. Eine realitätsnahe Großübung der Gefahrstoffeinheit des Bezirks Braunau hat die Herausforderungen von Einsätzen im Gleisbereich in den Fokus gerückt. Gemeinsam mit den Österreichische Bundesbahnen (ÖBB) übten die Freiwilligen Feuerwehren Mauerkirchen, Rossbach, Stallhofen und Uttendorf den Umgang mit einem Gefahrgutunfall an einem Kesselwagen.

Gefahrgutübung am Bahnhof Straßwalchen (Foto: Mitglieder der FF Mauerkirchen)
  1 / 4   Gefahrgutübung am Bahnhof Straßwalchen (Foto: Mitglieder der FF Mauerkirchen)

Solche Einsätze zählen zu den anspruchsvollsten Szenarien für Einsatzkräfte. Neben der Gefahr durch Hochspannungsleitungen sind vor allem die Abstimmung mit den Einsatzleitern der Bahn sowie spezielle Sicherheitsvorschriften entscheidend. Die Übung bot dafür ideale Bedingungen: Ein eigens bereitgestellter Kesselwagen ermöglichte praxisnahe Abläufe direkt im Gleisbereich am Bahnhof in Straßwalchen.

Im praktischen Teil wurden die Feuerwehrmitglieder in drei Gruppen aufgeteilt. Dabei standen das Auffangen und Umpumpen eines Gefahrstoffs, das Abdichten einer Leckage sowie die Dekontamination der Einsatzkräfte im Mittelpunkt. Alle Arbeiten wurden unter Chemikalienschutzanzügen durchgeführt und eng mit den ÖBB-Verantwortlichen abgestimmt. Zur Lageerkundung kam eine Drohne zum Einsatz.

Auch die beiden Feuerwehrchemiker Josef Leimhofer und Christian Reisecker sowie Bezirks-Feuerwehrkommandant Franz Baier machten sich vor Ort ein Bild von der Übung. Sie zeigten sich beeindruckt von der Professionalität und dem Spezialwissen der Einsatzkräfte.


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