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Altheimer will bei den Berufsweltmeisterschaften Geschichte schreiben

Theresa Senzenberger, 13.04.2026 11:57

ALTHEIM. Wenn sich im Herbst die besten Nachwuchsfachkräfte der Welt in Shanghai messen, steht auch ein junger Altheimer im Fokus: Fabian Spitzer will bei den WorldSkills im CNC-Drehen Geschichte schreiben. Denn in dieser Disziplin konnte bislang noch kein Teilnehmer aus Oberösterreich Edelmetall gewinnen.

Fabian Spitzer aus Altheim tritt bei den Berufsweltmeisterschaften in Shanghai an. (Foto: Florian Wieser/SkillsAustria)

Rund 1.400 Fachkräfte aus aller Welt treten von 22. bis 27. September bei den WorldSkills, den Berufsweltmeisterschaften, in 64 Disziplinen im National Exhibition and Convention Center in Shanghai gegeneinander an. Österreich entsendet 48 Teilnehmer. Vier Tage lang dreht sich dann alles um höchste Präzision – mittendrin der 20-jährige Zerspanungstechniker.

Spitzer weiß um die Herausforderung: „Ich fahre hin, um vorne mitzumischen. Aber die Konkurrenz ist extrem stark. Vor allem die asiatischen Länder sind perfekt auf den Wettbewerb vorbereitet.“ Erst einmal konnte Österreich im CNC-Drehen Gold holen – im Jahr 2001 durch Michael Blum aus Vorarlberg.

Sein Handwerk optimierte Spitzer vor allem in der Praxis: Bei der Faschang Werkzeugbau GmbH in Weng arbeitet er täglich an der Maschine, programmiert Bauteile und bringt Präzision auf den Punkt. Zudem gibt er sein Wissen bereits weiter und betreut Lehrlinge im Betrieb.

Intensive Vorbereitung

Intensiv auf den Bewerb vorbereitet wird er von Coach Dieter Geisberger vom Ausbildungszentrum Braunau. Gemeinsam investieren sie mehrere hundert Trainingsstunden, üben unterschiedlichste Werkstücke und simulieren Wettbewerbssituationen. Auch die mentale Vorbereitung spielt dabei eine wichtige Rolle.

Begeisterung für den Beruf

Angetrieben wird Spitzer von einem klaren Ziel: „Meine Motivation ist die Chance zu nutzen, in meinem Beruf der Beste zu sein. Mich begeistert immer wieder, was man mit CNC-Maschinen alles fertigen kann und wie unterschiedlich jedes einzelne Teil ist.“ Den Reiz macht für ihn vor allem die Kombination aus Technik und Präzision aus.

Erste Wettbewerbserfahrungen hat er bereits gesammelt. Nun folgt der nächste große Schritt auf internationaler Bühne.

Trotz der Chance auf eine historische Medaille bleibt Spitzer fokussiert: „Ich gebe mein Bestes – und dann wird man sehen, was möglich ist.“


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