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Schüler der HLW Braunau setzten sich kreativ mit NS-Geschichte auseinander

Sabrina Kastenauer, 24.04.2026 09:37

BRAUNAU/LINZ. Wie fühlt sich das Leben einer Jugendlichen im Konzentrationslager an? Mit dieser Frage beschäftigte sich die 4B der HLW Braunau im Rahmen eines fächerübergreifenden Projekts aus Geschichte, Deutsch und Kunst. Das Ergebnis präsentierten die Schüler im Rahmen des Hermann-Langbein-Symposiums in Linz.

 (Foto: AK OÖ)
(Foto: AK OÖ)

Ausgangspunkt war das Werk „Die Bibliothekarin von Auschwitz“, das die Geschichte von Dita Kraus erzählt, die im Lager heimlich Bücher verwaltete und damit Hoffnung schenkte. Inspiriert davon entwickelten die Jugendlichen ein eindrucksvolles Kunstprojekt: In einer gestalteten Schachtel wird das Schicksal eines Mädchens im Lager dargestellt, das sehnsüchtig auf eine helle Buchhandlung blickt – ein Symbol für Freiheit und Bildung.

Mit viel Liebe zum Detail fertigten die Schüler Bücher, Figuren und Szenenbilder an. Dabei stand nicht nur die kreative Umsetzung im Vordergrund, sondern auch die intensive Auseinandersetzung mit den Themen Nationalsozialismus, Zivilcourage und Menschlichkeit.

Das Projekt entstand im Rahmen der Initiative „Mein Engagement für Demokratie – Bücher für Schulklassen“ der Arbeiterkammer Oberösterreich, die Schulen mit Buchspenden unterstützt. Bei der Präsentation im Zuge des Hermann-Langbein-Symposiums lasen Schüler Texte vor und diskutierten mit Experten.

Besonders eindrucksvoll waren auch die Begegnungen mit Zeitzeugen. Der Projekttag wurde durch einen Besuch im Zeitgeschichtemuseum der voestalpine ergänzt, wo die Schüler weiter zur NS-Zeit arbeiteten.


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