BRAUNAU. Mit einer Gedenkstunde für die Opfer von Krieg und Nationalsozialismus setzen die Stadt Braunau am Inn, der Verein für Zeitgeschichte und das Mauthausen Komitee Österreich ein Zeichen gegen das Vergessen: am Freitag, 8. Mai um 18 Uhr am Mahnstein in der Salzburger Vorstadt.

Die Gedenkstunde für die Opfer von Krieg und Nationalsozialismus wird in Braunau jedes Jahr rund um den 8. Mai, den Tag der Kapitulation Hitler-Deutschlands und damit der Befreiung vom Nationalsozialismus, abgehalten. Alle Interessierten sind zur Teilnahme, zum gemeinsamen Innehalten und Erinnern eingeladen. Bei Schlechtwetter findet die Gedenkstunde im Veranstaltungszentrum Braunau statt. Dieses Jahr ist Schriftsteller und Philosoph Karl-Markus Gauß zu Gast, ein anschließender Filmabend mit Publikumsgespräch stellt sein Schaffen in den Mittelpunkt.
Gezeigt wird „Schlendern ist mein Metier“ von Regisseur Johannes Holzhausen, ein filmisches Porträt über Karl-Markus Gauß. Er wurde vor allem durch seine literarischen Reisen zu den Minderheiten Europas bekannt. Die Dokumentation aus dem Jahr 2025 zeichnet ein vielschichtiges Porträt eines Autors, für den Erzählen stets auch ein Ankämpfen gegen das Vergessen ist.
Die Filmvorführung im Dieselkino Braunau beginnt um 20 Uhr, danach findet ein Publikumsgespräch mit Gauß statt. Karten sind an der Kinokasse sowie auf braunau.dieselkino.at erhältlich.


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